Unions Stürmer Sven Michel zeigt es an: Auch diese Saison wollen die Köpenicker wieder für Überraschungen sorgen.
Unions Stürmer Sven Michel zeigt es an: Auch diese Saison wollen die Köpenicker wieder für Überraschungen sorgen. AFP

Noch drei Tage, dann ist das Warten vorbei. Der 1. FC Union startet in eine Supersaison, die der Klub so noch nie erlebt hat. Pokal, Bundesliga und jetzt auch noch Europa League. Für Stürmer Sven Michel, der erst im Januar von Zweitligist Paderborn kam, ist das alles ein schöner, großer Traum: „Wir sind alle heiß auf die ganze Saison. Es ist ja nicht nur die Liga, sondern auch der Pokal und die Europa League.“

Beim Viertligisten Chemnitz ist Union am Montag (18 Uhr) natürlich klarer Favorit, zumal die Wuhlheider im Cup-Wettbewerb der vergangenen Spielzeit erst im Halbfinale beim späteren Pokalsieger RB Leipzig (1:2) sehr unglücklich ausgeschieden waren. Dennoch warnt Michel vor den Unwägbarkeiten bei Außenseitern. „Schief kann gehen, dass wir die Partie zu locker angehen und das Spiel auf die leichte Schulter nehmen“, erklärte Michel und ergänzte: „Dann kann da der Kessel brennen. Ich hoffe, dass wir so etwas schnell im Keim ersticken können.“

Michel ist der Joker in Chemnitz

Der frühere Paderborner, der im Januar 2022 zu Union gestoßen ist, ist aktuell kein Stammplatzkandidat. Aber er gehört zu jenen Offensivkräften, die die ersten Einwechselspieler sein dürften. Für ihn spricht eine gewisse Vielseitigkeit. „Ich kann auf vielen Positionen spielen – vorn als Stoßstürmer, auf der Zehn, der Acht, auch auf der linken oder rechten Außenbahn. Ich glaube, dass ich relativ flexibel bin“, sagte Michel.

Der Offensivspezialist kann sich auch über die Aussicht freuen, dass sein Klub nun höchstwahrscheinlich seine Heimspiele in der Europa League im Stadion An der Alten Försterei austragen darf. „Das wäre schon Gänsehaut. Darüber brauchen wir nicht zu reden. Das ist unser Wohnzimmer“, sagte Michel.

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