Die drei von der Försterei: Beim 1. FC Union stehen Manager Oliver Ruhnert (v.l.), Präsident Dirk Zingler und Cheftrainer Urs Fischer für den Erfolg. Imago

Der 1. FC Union geht in das vierte Jahr Bundesliga, spielt zum zweiten Mal in Folge auf der internationalen Bühne und setzt bei der sportlichen Führung um Cheftrainer Urs Fischer und Manager Oliver Ruhnert auf Kontinuität. Ungeachtet des eisernen Höheflugs will Union-Präsident Dirk Zingler weiter nur bescheidene Ziele verfolgen. Aus gutem Grund. 

„Uns macht die Zusammenarbeit sehr viel Spaß, und die werden wir fortsetzen“, sagte Union-Boss Zingler der Sport Bild.

Bedeutet: Kaderplaner und Einkaufskönig Ruhnert, der nach neuesten Meldungen sowohl ein Auge auf Bochums ablösefreien Spielmacher Milos Pantovic (25, Marktwert: 1,7 Mio. Euro) als auch auf Italiens Wunderkind Wilfried Gnonto (18, Marktwert: 6 Mio. Euro) vom FC Zürich geworfen haben soll, und Trainer Fischer sollen langfristig an der Wuhle bleiben.

1. FC Union: Ruhnert und Fischer sorgen für Stabilität

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Die eisernen Macher arbeiten seit 2018 zusammen beim 1. FC Union und feierten 2019 den Aufstieg in die Bundesliga.

Der Grund: Kontinuität. Nach sieben Jahren mit Uwe Neuhaus als Trainer geht der Schweizer Fischer inzwischen in seine fünfte Saison bei den Berlinern. Zingler: „Auch Oliver Ruhnert ist das sechste Jahr da. Kontinuität auf der Führungsebene - das ist das A und O. Dann erreichst du Stabilität, hast Erfolg und kommst auf das nächsthöhere Niveau“, betonte Zingler.

Der 1. FC Union hatte sich in der abgelaufenen Saison als Fünfter zum ersten Mal für die Europa League qualifiziert, nachdem die Köpenicker in der vorigen Saison international in der Conference League gespielt hatte.

1. FC Union: Nur der Klassenerhalt zählt

Trotz der Erfolge, Zingler hält daran fest, dass sich der 1. FC Union weiter nur konservative Ziele in der Bundesliga setzt. Es gebe schon lange keine klaren Absteiger mehr. Der FC Schalke 04 und Werder Bremen seien 2021 abgestiegen, und der VfL Wolfsburg habe zuletzt lange gegen den Abstieg gespielt.

Zingler: „Für zehn, zwölf Vereine – also auch uns – geht es erstmal darum, schön fleißig zu sein und Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Wenn du das erreicht hast, kannst du dir neue Ziele setzen.“

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