Unions Neuzugang Keita Endo schlägt sich mit Oberschenkelproblemen herum, könnte verletzt nach Berlin kommen.  Foto:
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Er ist noch nicht mal in Berlin angekommen – das soll planmäßig am Mittwoch erfolgen – und schon ist er ein Sorgenkind bei den Eisernen. In seinem letzten Spiel für Yokohama F. Marinos gegen Hokkaido Consadole Sapporo (1:3) musste Keita Endo nach siebzehn Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Kein schönes Ende für den Neueisernen. Und damit steht der Start in dieser Woche beim 1.FC Union unter keinem guten Stern.

Während ein Klubsprecher der Eisernen sich telefonisch an einer Entwarnung versuchte und erklärte, dass es sich eher um eine Vorsichtsmaßnahme handelte, wurde Endo deutlicher: „Ich hatte das Gefühl, dass ich mich am hinteren Oberschenkel verletzt habe. Ich glaube zwar nicht, dass eine schlimme Verletzung ist, aber man muss das erst einmal genauer untersuchen“, wird der 22-Jährige von seinem Verein zitiert. 

Ob sich dadurch die Abreise von Unions Leihstürmer aus Japan verzögert, ist nicht bekannt. Doch selbst wenn alles gut geht und er sich nur leichteren Rehamaßnahmen unterziehen muss, trübt das natürlich die Vorfreude auf den zweifachen Nationalspieler. Bei medizinischen Maßnahmen sind Sprachbarrieren ja auch immer wenig hilfreich. 

Bewegung kommt indes in Unions Bemühungen, den Kader zu verschlanken. Der aus Chemnitz zurückgekehrte Innenverteidiger Lennard Maloney will bei der Reserve von Borussia Dortmund zur Probe vorspielen. Zudem gibt es für Torhüter Moritz Nicolas Interessenten aus der 2. Liga und der 3.Liga. Union müsste einem Transfer des 22-Jährigen aber zustimmen, denn Gladbach hat die Rückholoption verstreichen lassen.