Auch Hunde sehnen sich bei dieser Hitze nach einem schattigen und kühlen Plätzchen. imago images/Eibner Europa

Die Sommer-Hitze brachte uns alle schon in den vergangenen Tagen hier und da gehörig ins Schwitzen – doch jetzt wird es richtig brutal! Bis zu 35 Grad sollen es am Wochenende werden… und damit drohen nicht nur uns Menschen gesundheitliche Gefahren, sondern auch vielen Tieren. Tierschützer weisen schon jetzt auf den richtigen Umgang mit Haustieren während der heißen Zeit hin. Und es gibt viele Dinge, die wir Menschen tun können, um auch wild lebenden Tieren die Hitze-Tage etwas angenehmer zu gestalten.

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So empfiehlt der Deutsche Tierschutzbund allen Tierhaltern, stets für ein schattiges Plätzchen und genug Wasser für ihre Lieblinge zu sorgen. Das Problem: Viele Tiere können nicht schwitzen, sondern regulieren ihren Wärmehaushalt auf anderen Wegen. Hunde kühlen sich zum Beispiel über das Hecheln ab. Frisches Wasser ist deshalb besonders wichtig.

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Wichtige Tipps: So bringen Sie Haustiere gut durch den Sommer

„Außerdem braucht das Tier einen kühlen Schattenplatz, an den es sich stets zurückziehen kann. Große Anstrengungen sollten dringend vermieden werden. Mit Hunden sollte man deshalb in den kühleren Morgen- und Abendstunden Gassi gehen“, raten die Tierschützer. „Ein Hundepool kann für die Vierbeiner die nötige Abkühlung bringen; Katzen bevorzugen dagegen ein schattiges Plätzchen im Garten oder ziehen sich gern ins kühlere Badezimmer oder den Keller zurück.“

Hunde kühlen sich beim Hecheln mit der Zunge ab. Imago/Ulrich Roth

Bei Kaninchen und anderen Kleintieren sollte beachtet werden, dass sich Teile ihres Geheges immer im Schatten befinden sollten. „Schattenspendende Häuschen, kühle Steinplatten oder feuchte aufgehängte Tücher können zusätzlich für Kühlung sorgen“, schreiben die Experten.

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Die wohl wichtigste Regel wird jedes Jahr aufs neue gepredigt: Auf keinen Fall sollten Tiere im parkenden Auto zurückgelassen werden! „Auch bei bedecktem Himmel oder geöffneten Fenstern steigt die Temperatur im Inneren rasch auf 50 Grad und mehr an und das Fahrzeug kann so schon innerhalb weniger Minuten zur tödlichen Falle werden“, heißt es. Wer in einem parkenden Auto ein Tier in Not entdeckt, solle umgehend Polizei oder Feuerwehr alarmieren.

Auch für Wildtiere kann man im Sommer einiges tun

Doch nicht nur für Haustiere, auch für Wildtiere kann man einiges tun. Wenn kleine Bäche und Flüsschen in der Hitze austrocknen, leben etwa Igel, Eichhörnchen oder Vögel schnell gefährlich. Die Tierschützer raten deshalb dazu, im Garten flache Tränken aufzustellen. „Das Wasser muss täglich gewechselt und die Schale sauber gehalten werden, um der Übertragung von Krankheitserregern vorzubeugen“, heißt es. „Da die Wasserschale möglicherweise auch Insekten wie Bienen anzieht, kann man ein paar kleinere Steine im Wasser verteilen, auf denen sie landen können.“

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