Die süßen Kaninchen wurden von ihrem verfilzten Fell befreit - inzwischen geht es ihnen im Tierheim wieder besser. Instagram/Tierheim Dellbrück

Viele Menschen wollen sich gern ein Haustier halten – doch immer wieder passiert es leider, dass Hunde, Katzen oder Kaninchen kein wirklich glückliches Leben haben. Sie geraten in die Fänge von Menschen, die mit ihnen licht liebevoll umgehen und sie nicht so hegen und pflegen, wie es eigentlich sein sollte.

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Tierschützer können davon ein Lied singen. Umso wichtiger ist es, dass die Tiere früher oder später doch noch ein schönes Zuhause finden. Im Tierheim Dellbrück in Köln wird gerade ein neues Zuhause für mehrere Häschen gesucht – ihre Geschichte ist einfach traurig.

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Die 13 Kaninchen wurden aus einem Messie-Haushalt befreit

Bereits Ende April wurden die süßen Wesen nämlich gerettet – aus einem Messie-Haushalt! „Eigentlich hätte es ein schöner, sonniger Tag werden können, bis sich am Nachmittag das Blatt rapide wendete“, schrieben die Tierpfleger des Tierheim Dellbrück an jenem Tag auf Instagram. „Die Feuerwehr brachte aus einem Messie-Haushalt drei Katzen und 13 Langhaar-Kaninchen, deren Zustand uns wahrlich die Tränen in die Augen trieb.“

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Sie seien abgemagert gewesen, das Fell zu einem einzigen harten Klumpen verfilzt. Bilder zeigen die dramatische Lage: Bei manchen Tieren ist nur Fell zu sehen … dass sich unter dem riesigen Pelz-Ball en Kaninchen versteckt, kann man nur erahnen. „Bei manchen waren die Gesichter schon komplett zugewachsen, sie konnten nichts mehr sehen! Wir haben ihnen erstmal die nötigsten Stellen freigeschnitten und sie mit Futter und Wasser versorgt“, heißt es.“

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Nun, ein paar Wochen später, können die Tiere endlich vernünftig leben. In einem neuen Beitrag zeigt das Tierheim auf der eigenen Instagram-Seite, wie gut es den Häschen heute geht. „Nach Herzenslust mümmeln, Haken schlagen, mit Freunden kuscheln – unsere 13 sichergestellten Kaninchen können endlich das Leben genießen. Frisch gestylt toben sie durch unser Außengehege und spüren jeden Tag aufs Neue, wie schön ein Kaninchenleben sein kann.“

Das einzige, was nun noch fehlt, ist ein liebevolles, neues Zuhause! „Ihr bisheriges Leben verbrachten sie völlig verwahrlost in Käfigen, einige von ihnen konnten vor lauter Filz nichts sehen oder sich kaum bewegen. Nun hoffen wir auf eine baldige Freigabe, damit wir die Plüschis vermitteln können.“ Da die Tiere sichergestellt wurden, können sie nicht gleich vermittelt werden. Sobald das erfolgt ist, finden die Häschen aber hoffentlich bald neue Herrchen und Frauchen.

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Für die Tierpfleger ist der Fall aber ein ganz besonderer. „Was man hier manchmal für emotionale Achterbahnen mitmacht, ist für Außenstehende kaum vorstellbar“, hieß es schon im ersten Beitrag am 20. April. „Man muss echt ein dickes Fell haben, um im Tierheim zu arbeiten – und darüber nicht verrückt zu werden.“ Von ihrem dicken Fell wurden die Häschen zum Glück befreit. Und können nun auf eine rosige Zukunft bei lieben Haltern hoffen.

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