Dieser Kater wurde in der Siegfriedstraße in Lichtenberg gefunden - nun werden die Besitzer gesucht. Tierheim Berlin

Es passiert immer wieder, jeden Tag, auch in Berlin: Haustiere laufen weg, werden ausgesetzt oder gestohlen. Doch immer wieder tauchen auch Hunde und Katzen auf, deren Besitzer dann verzweifelt gesucht werden. Um einen aktuellen Fall kümmert sich jetzt das Tierheim in Falkenberg: Es geht um einen Kater, die schon vor ein paar Wochen mit schweren Verletzungen in Lichtenberg gefunden wurde. Nun fragen die Tierschützer verzweifelt: Wer kennt den Kater?

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Kater in Lichtenberg gefunden: Wer kennt diesen süßen roten Stubentiger?

Auf Facebook postete das Tierheim ein Foto des Katers. Er sitzt in einer Transportbox, schaut traurig in die Kamera. Zudem scheint er nur noch ein Auge zu haben.

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Und das hat einen Grund: „Ich wurde vor ein paar Wochen schwerverletzt in der Siegfriedstraße in Berlin-Lichtenberg gefunden - vermutlich angefahren“, schreiben die Tierschützer zu dem Bild im Namen der Katze. „Eine Frau fand mich am Straßenrand liegend. Die Tierheim-Praxis hat mich behandelt, vor allem meine Kopfverletzungen waren schlimm.“

Bisher hat sich kein Besitzer oder keine Besitzerin gemeldet. „Und nun fragen sich natürlich alle: Werde ich denn gar nicht vermisst? Möglicherweise bin ich ja ein Freigänger oder werde an einer Futterstelle betreut (fremde Menschen find ich nämlich nicht unbedingt sooo super). Ich bin ein roter Tiger, etwa 4-5 Jahre alt.“

Die Tierheim-Fans auf Facebook hoffen, dass sich die Besitzer schnell finden. Eine Nutzerin fragt: „Ein Chip wurde vermutlich nicht gefunden oder? Kann man das Tier „besichtigen“ kommen?“

Kater im Tierheim: Hier können sich die Besitzer melden

Davon rät das Tierheim allerdings ab. „Der Kater befindet sich aktuell in intensiver Behandlung auf unserer Krankenstation und ist extrem scheu. Einfach zum Tierheim fahren und besichtigen ist leider nicht möglich. Eventuelle Besitzer möchten sich bitte unter 030 76888-250 oder per E-Mail an praxis@tierschutz-berlin.de in unserer Tierarztpraxis melden.“

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Mit entsprechender Dokumentation lasse sich ein Abgleich problemlos durchführen, heißt es. Wer den Kater als den eigenen erkennt, sollte deshalb etwa einen Impfausweis und gute Fotos mitbringen. Gechippt sei das Tier nicht. „Wäre er gechippt gewesen, hätten wir das dazu geschrieben“, schreiben die Tierpfleger.

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