Nach einer Sicherstellung kamen Timon und Pumba ins Tierheim. nun warten sie auf neue, liebevolle Halter. Tierheim Berlin

Eigentlich sollte jedes Tier, ob Hund, Katze oder Kaninchen, ein schönes Zuhause bei liebevollen Herrchen oder Frauchen haben – doch für den Moment scheint es manchmal ganz gut zu sein, wenn Tiere ins Tierheim kommen. Dann nämlich, wenn sie unter so schlechten Bedingungen leben müssen, dass sie ernsthaft gefährdet sind. So erging es auch den beiden Katern Timon und Pumba – sie wurden vom Amt sichergestellt, landeten im Tierheim in Falkenberg. Und hoffen nun auf eine zweite Chance bei liebevolleren Besitzern.

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Auf Facebook machten die Mitarbeiter des Tierheims jetzt auf die beiden Stubentiger aufmerksam. „Zwei wunderhübsche Tigerchen und keine Anfragen? Leute so geht dis nich'“, heißt es in einem Beitrag, der die beiden hübschen Kater zeigt.

„Timon und Pumba warten nun schon einige Zeit auf ihr neues Zuhause - bisher vergebens. Sie sind scheu und lieben momentan hauptsächlich sich selbst gegenseitig, kringeln ihre Schwänze ineinander und geben sich Köpfchen - aber sie möchten so gern auch Menschen um ihre Pfötchen wickeln.“

Die beiden Kater kamen nach einer Sicherstellung ins Tierheim Berlin

Die beiden kamen durch eine Sicherstellung ins Tierheim – solche Eingriffe des Amtes passieren nur dann, wenn das Wohl von Tieren gefährdet ist. „Die erste Zeit haben sie sich viel versteckt und nur nachts zum Futter getraut“, heißt es auf der Website des Tierheims. Eine Folge des Lebens bei den vorherigen Besitzern? „Inzwischen tauen sie immer weiter auf und liegen entspannt an offenen Plätzen (gern abends in einer Reihe an der Tür, wo das Futter gebracht wird) oder genießen den Ausblick aus dem Fenster.“

Timon sei „der Offenere von beiden und ist seinem Kumpel Pumba eine gute emotionale Stütze“, schreiben die Tierpfleger. „Er ist neugierig, bittet mit seinem zarten Stimmchen um Leckerchen und nimmt auch gern ein paar Streicheleinheiten entgegen.“

Timon und Pumba warten im Berliner Tierheim momentan auf ein neues Zuhause. Tierheim Berlin

Pumba orientiere sich an seinem besten Freund, beobachte oft vorsichtig, was Timon macht. „Scheint die Situation von Timon als sicher eingestuft, traut sich auch Pumba hervor und begutachtet das Geschehen oder spielt mit der Spielangel. Wird es aber zu unruhig in der Box oder Pumba fühlt sich nicht mehr sicher, zieht er sich zurück und versteckt sich.“

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Anfassen und streicheln lasse sich Pumba momentan noch nicht. „Aber wir sind uns sicher, dass man auch ihn mit ganz viel Ruhe und Geduld für das Leben mit dem Menschen begeistern kann.“ Für die beiden Kater wird nun ein verständnisvolles Zuhause ohne Kinder gesucht, „das ihnen die Zeit gibt, die sie brauchen, um aus sich herauszukommen. Die spätere Möglichkeit zum Freigang sollte gegeben sein.“

Interessenten können sich bei den Pflegerinnen und Pflegern im Schillowhaus des Tierheims per Mail unter schillow1@tierschutz-berlin.de melden.

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