Ein süßes Kätzchen (Symbolfoto). Wer bringt es übers Herz, so ein Tier in einer Zugtoilette zu ertränken? imago/Zoonar

Jeden Tag passieren überall auf der Welt Geschichten, bei denen sich Tierfreunde fragen: Wie kann so etwas nur passieren? Ein Fall, der alle Haustierhalter fassungslos machen dürfte, ereignete sich jetzt in einem ICE bei Leipzig. Im Zug versuchte ein Mann (50) offenbar, eine kleine Katze in der Zugtoilette zu ertränken. Das Tier konnte aber rechtzeitig gerettet werden.

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Es ist eine einfach unglaubliche Geschichte, die Tierfreunde fassungslos macht: Warum wollte der Mann die Katze töten, sie in der Zugtoilette ertränken? Entdeckt wurde das Kätzchen laut einem Bericht von „tag24“, weil es Lärm machte, um sich bemerkbar zu machen, als ihr Besitzer sie töten wollte. „Dabei machte das Tier derart laute Geräusche, dass das Zugpersonal darauf aufmerksam wurde und die Bundespolizei alarmierte“, heißt es in einer Mitteilung der Bundespolizei.

Unfassbare Tat: Besitzer wollte Katze in der Zugtoilette ertränken

Und weiter: „Die Beamten entdeckten in der Zugtoilette dann eine völlig nasse und blutverschmierte Katze. Die Bundespolizisten nahmen sich des verletzten und verängstigten Tiers an.“ Die Katze sei daraufhin dem Veterinäramt übergeben worden, anschließend habe man sie zu einem Tierarzt gebracht, heißt es.

Glück im Unglück: „Wie das Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt mitteilt, ist das Tier augenscheinlich unverletzt und derzeit noch in der Tierarztpraxis“, sagte David Quosdorf, Stadtsprecher, gegenüber „tag24“. Die Experten merkten dem Tier aber auch an, dass es einiges durchgemacht haben musste. Quosdorf: „Der Kater ist nicht sehr ,kooperativ‘ und roch bei Abholung von der Bundespolizei stark nach Urin - möglicherweise hatte das Tier während der Zugfahrt in die Box uriniert.“

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Und was blüht dem Tierquäler? Gegen ihn sei ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet worden, heißt es. „Da die Situation auf der Zugtoilette nicht beobachtet werden konnte, sind die Hintergründe offen. Der Sachverhalt wurde an die Staatsanwaltschaft abgegeben“, sagte Quosdorf zu „tag24“.

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