Momo (links) und Max warten im Tierheim Dellbrück in Köln auf ein neues Zuhause. Instagram/Tierheim Dellbrück

Am Wochenende gehen viele Menschen raus, genießen die schöne Zeit an der frischen Luft, im Gepäck auch oft ihre Hunde. Doch während viele Vierbeiner durch die Natur tollen und sich über ein gemütliches Zuhause freuen können, sitzen unzählige in Deutschlands Tierheimen, warten dort sehnsüchtig auf ein neues Herrchen oder Frauchen. Das Tierheim in Köln-Dellbrück stellte jetzt zwei Hunde mit einem besonders traurigen Blick vor – wer gibt ihnen ein neues Zuhause?

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Hündin Momo aus dem Tierheim erobert mit ihrem Hundeblick Instagram

Etwa die kleine Momo: Auf dem Foto, das die Tierpfleger des Tierheims auf Instagram posteten, guckt die Hündin traurig in die Kamera. „Der tägliche Spaziergang mit unseren Gassigängern ist zwar toll, aber noch schöner wäre es, wenn jeden Tag der gleiche Mensch sie an die Leine nehmen würde“, heißt es dazu. „Ein Frauchen. Oder ein Herrchen. Jemand, der mit ihr einen Bund fürs Leben schließt.“

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Momo habe viele Jahre in einem Partnertierheim in Ungarn verbracht – und das sei nicht spurlos an ihr vorbeigegangen. „Sie ist absolut kein Großstadtpflänzchen und kennt weder laute Straßenkreuzungen noch Staubsauger. Mit einem Leben in der Etagenwohnung wäre sie wahrscheinlich ziemlich überfordert. Momo muss viel lernen – vor allem, dass in der Ruhe die Kraft liegt“, schreiben die Betreuer aus dem Kölner Tierheim. „Ein ländliches, ruhiges Zuhause bei erfahrenen Hundefreunden wäre ideal.“

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Zudem sei Momo eher ein Einzelhund. „Und kleinere Tiere findet sich auch nicht besonders prickelnd. Aber Menschen dafür umso mehr. Sie ist bestimmt anfangs eine kleine Herausforderung, weil sie oft sehr unruhig ist, aber die Liebe und Geduld, die man investiert, wird sich ganz bestimmt auszahlen.“ Momo sei etwa sieben Jahre alt – Interessenten können sich beim Tierheim melden.

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Auch für ihn: Max hat ebenfalls einen sehr süßen Hundeblick drauf. „Würde unser brauner Freund sich mit diesem Foto bei Tinder anmelden, könnte er sich wahrscheinlich vor Matches kaum retten“, heißt es zu dem Instagram-Bild des Rüden. „Aber Aussehen ist nicht alles, man muss auch beziehungsfähig sein, um sein Glück zu finden. Und teilen können.“

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Tierheim-Hund Max sucht Besitzer, die ihm das Ruder aus der Pfote nehmen

Das sei allerdings nicht seine Stärke: Max sei schon einmal aus einer Vermittlung zurückgekommen, weil die Menschen mit seinem Schutztrieb überfordert waren“. Er brauche Menschen, die ihm das Ruder aus der Pfote nehmen und ihm zeigen, dass er nicht auf sie aufpassen muss. „Keine leichte Aufgabe - aber auch nicht unlösbar. Sein ehrenamtlicher Gassigänger Paul schwärmt von ihm in den höchsten Tönen. Was für ein schlauer, freundlicher Hund er ist. Aber er muss in die richtigen Hände - und die gilt es jetzt zu finden.“

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