Ein kleines Kätzchen (Symbolfoto). In Polen misshandelte ein Tierquäler jetzt ein Katzenbaby so schwer, dass es beinahe starb. imago/Zoonar

Tierschutzorganisationen auf der ganzen Welt bekommen es in ihrer Arbeit jeden Tag mit Fällen zu tun, die sprachlos machen – und die immer wieder die Frage aufwerfen :Warum können Menschen eigentlich so grausam sein? Ein Fall aus dem polnischen Lodz erhitzt momentan die Gemüter. Hier wurde ein wehrloses, kleines Kätzchen gefunden… und offenbar hatte ein brutaler Tierquäler versucht, das Tier auf völlig kranke Weise zu töten.

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Tierquälerei: Wer tut einem armen kleinen Kätzchen so etwas an?

„Der Bestialität von Menschen sind keine Grenzen gesetzt“ – so kommentiert die polnische Tierschutzorganisation „Kocia Mama“ den Fall auf Facebook.

Wer Katzen mag, sollte jetzt ganz stark sein: Laut einem Bericht des Nachrichtenportals „Interia“ hatte ein Tierquäler wohl versucht, die Katze mit Erde zu ersticken! Laut dem Bericht entdeckten zwei Schwestern das Tier in einem Hof – und stellten fest, dass ihr Hals mit Erde gefüllt war!

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„Es war aber nicht mit Erde vom Hof ​​verschmutzt, wie es passieren kann, wenn die Kleinen die Gegend erkunden, auf nassen Beeten oder Blumenbeeten spielen“, sagt Iza Milińska von der Tierschutzorganisation. Stattdessen habe jemand, der das Kätzchen töten wollte, das Maul des Tiers mit Erde vollgestopft.

Die ersten Stunden nach dem Auffinden des Tiers seien dramatisch gewesen, heißt es. „Das Kätzchen kämpfte um sein Leben, wir versuchten ihm zu helfen. Sie bekam Mineralsalze und wir fütterten sie mit einer Spritze. Wir wussten, dass Speiseröhre und Hals immer noch sehr wund waren, aber der Dreck musste aus ihm heraus. Wir massierten den Darm, wärmten den Bauch. Am Ende haben wir es geschafft, es zu retten und ein wunderbares Zuhause zu finden“, sagt Milińska.

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Das sei nur einer von vielen Fällen, mit denen Tierschützer in Polen ständig zu kämpfen haben. So habe die Organisation erst kürzlich 70 Katzen aus der Ukraine aufgenommen, um ihnen zu helfen. Bleibt zu hoffen, dass sie alle – und vor allem das brutal misshandelte Kätzchen – ein glückliches Leben bei liebevollen Herrchen und Frauchen genießen können.