An heißen Tagen sollte auf höchstes Tempo und lange Fahrten mit dem E-Bike verzichtet werden.
An heißen Tagen sollte auf höchstes Tempo und lange Fahrten mit dem E-Bike verzichtet werden. dpa/Tobias Hase

E-Bikes werden immer beliebter, Nachfrage und Verkauf boomen. Aber wenn Sie bei der gegenwärtigen Hitze einen netten Sommer-Ausflug mit solch einem Gefährt machen wollen, sollten Sie einige Dinge beachten, damit es kein böses Erwachen gibt.

Denn siehe da, an heißen Sommertagen wollen nicht nur Mensch und Tier, sondern auch das E-Bike geschont werden. So rät der Tüv-Verband, bei über 30 Grad auf starke Steigungen, höchste Geschwindigkeiten und lange Fahrten zugunsten der Langlebigkeit des Rads möglichst zu verzichten. Fahrer sollten außerdem versuchen, starkes Bremsen zu vermeiden, durch die erhöhte Reibung greifen die Beläge schlechter und werden schneller abgenutzt.

Aus Sicherheitsgründen sollten der Luftdruck und das Profil der Reifen vor Fahrtantritt gemessen werden. Bei sehr hohen Außentemperaturen empfiehlt der Tüv-Verband den Reifendruck um etwa 2 bis 3 pound per square inch (PSI) oder 0,2 bis 0,3 Bar zu verringern. Der Luftdruck in den Reifen erhöht sich bei heißem Wetter von selbst, vor allem wenn längere Zeit gefahren wird.

E-Bike-Batterie mag keine Mittagshitze

Die Batterie sollte übrigens nicht vollständig entladen und nicht über 30 Grad gelagert werden. Steht das Fahrrad ein oder zwei Stunden in der Mittagssonne, kann dies schon Schäden durch Überhitzung hinterlassen, so der Tüv-Verband.

Helm und festes Schuhwerk bleiben übrigens auch bei sommerlichen Touren ein Muss: Gute Schuhe sind für einen festen Stand wichtig, denn kommt es zu einer Notbremsung, kommen Fahrer in Sandalen schnell ins Rutschen. Der Helm kann schwere Kopfverletzungen verhindern.