Neuigkeiten von Apple.  Foto: AP Photo/Kathy Willens

Sie nennen es den Superchip!

Mehr Leistung bei weniger Stromverbrauch und besserer Zugang zu mobilen Apps: Der US-Technologiekonzern Apple geht bei seinen Mac-Computern neue Wege und setzt dort nun ähnlich wie bei seinen iPhones auf Prozessoren aus eigener Entwicklung.

Als Herzstück für die drei Modelle MacBook Air, MacBook Pro und Mac Mini sollen künftig die sogenannten M1-Mikrochips von Apple zum Einsatz kommen, wie das Unternehmen am Dienstag in Kalifornien ankündigte. Bislang hatte Apple bei seinen Macs Prozessoren des US-Chipherstellers Intel verwendet.

Apple kündigte an, dass damit künftig "iPhone- und iPad-Apps direkt auf dem Mac laufen" könnten. Außerdem soll M1 "substanzielle Verbesserungen bei Performance und Effizienz" bringen.

Das MacBook Air ist jetzt mit einem Chip aus eigener Entwicklung versehen. 
Foto: Apple/PA Media/dpa

Analyst Patrick Moorhead von Moor Insights and Strategy kommentierte, dass Apple im Zuge dieses Strategieschwenks "mehr Kontrolle über seine Produktion" erhalte.

Außerdem sei die Mac-Sparte verglichen mit iPhones, iPads, den kabellosen Kopfhörern Airpods und seiner Smartwatch zuletzt hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Angesichts dessen habe der Konzern offenbar entschieden, dass es die beste Strategie sei, "den Mac mehr wie das iPhone und iPad zu machen".