Alexander Zverev ist so langsam in Titelform. Imago/Belga

Alexander Zverev (23) spielt sich so langsam in Titelform. Das 6:3, 6:3, 6:1 gegen den unbequemen Franzosen Adrian Mannarino in Runde 3 der Australian Open in Melbourne war eine klare Ansage. Altmeister Boris Becker lobte die deutsche Nr.1: „Das war richtig gut.“

Zverev pusht sich auch mental zur Bestform. Der Hamburger: „Ich werde in letzter Zeit nicht als Favorit gesehen, die Experten haben andere Spieler auf der Liste, obwohl ich finde, dass ich besser spiele als sie. Ich nehme das schon persönlich, das gibt mir Feuer.“

Feuer, das er Sonntag im Achtelfinale gegen den an Nr.23 gesetzten Dusan Lajovic brauchen kann. Denn ab sofort muss Zverev wie alle anderen ohne Fan-Unterstützung auskommen. Wegen eines Corona-Ausbruchs in einem Hotel verhängte Melbourne einen fünftägigen Lockdown. Zverev: „Es ist natürlich schade. Aber die Gesundheit geht vor. Ein Tennisturnier ist nicht das Wichtigste der Welt.“