Die Schumacher Anfang September 2012: Michael strahlt mit Ehefrau Corinna und Sohn Mick um die Wette. Foto: Imgao/HochZwei II

Der nächste Ehrentag in der Abgeschiedenheit der Rehabilitation. Michael Schumacher (53) feiert am Dienstag im Kreise seiner Familie seinen 53. Geburtstag, doch auch Fans in aller Welt denken an die Formel-1-Legende , die vor acht Jahren beim tragischen Skiunfall zum Pflegefall wurde. Darunter sind auch zwei, die jetzt selber Formel 1 fahren: Sohn Mick (22) und Weltmeister Max Verstappen (24) huldigen Schumi zu seinem Wiegenfest mit emotionalen Worten.

Wir sehen ein bisher unveröffentlichtes Foto aus dem Familienalbum von Verstappen-Mama Sophie Kumpen (47), das Schumi im Sommer 2000 mit den Kindern Mick und Max auf dem Schoß zeigt – er lächelt. Sie schreibt dazu: „Ab und zu sind wir mit ihnen in den Urlaub gefahren. Michael war immer sehr süß zu Max.“

Max Verstappens Erinnerungen

Max Verstappens Mutter Sophie Kumpen postete dieses süße Kinderfoto mit Michael, Mick Schumacher und Max. Foto: zVg

Auch ihr Sohn denkt gerne an seine Kinderjahre mit den Schumachers zurück: „Alles was ich wusste, war, dass das Onkel Michael war. Der war sehr nett und ein extrem toller Familienvater. Das sieht man an den alten Fotos und Videos, die wir zu Hause haben. Es war großartig. Ich habe immer noch positive Erinnerungen an diese Wochenenden.“

Probleme mit dem Schumi-Film  

Diese Momente des privaten Glücks abseits der Rennstrecke sind es auch, an die Mick zum Geburtstag seines Vaters denkt. Erstmals in Form von privaten Filmaufnahmen für die Öffentlichkeit freigegeben von Mutter Corinna (52) und Opa Rolf (76) für die Netflix-Doku „Schumacher“.

„Die Veröffentlichung war auch ein besonderer Moment in diesem Jahr für mich. Dieser Film sollte neben den Erfolgen auch den menschlichen Teil meines Papas zeigen. Ich halte ihn für sehr, sehr gelungen. Aber es ist gleichzeitig extrem schwierig für mich, den Film anzuschauen“, gibt Mick zu. „Das zeigt, wie viel Gefühl darin steckt, wie viele Emotionen er auslöst. Ich vergleiche mich ungern mit anderen, ich versuche lieber, meinen eigenen Weg zu gehen. Aber den Vergleich mit meinem Papa suche ich schon.“

Mick: „Ich habe was von Papa“

Mick tritt bewusst in die Fußstapfen seines Über-Vaters. Er sagt stolz: „Mir wird gesagt, dass wir uns sehr ähnlich sind. Ich habe den höchsten Respekt vor dem, was ihm gelungen ist. Für seine Siege und Meisterschaften hat er hart arbeiten müssen, es wurde ihm nichts geschenkt. Das beeindruckt mich, die Power und Energie, die er dabei zeigte, die Konzentration, immer 100 Prozent bei der Sache zu sein. Ich glaube schon, dass ich etwas davon habe.“

Das will Mick in seiner zweiten Formel-1-Saison in einem hoffentlich schnelleren Haas-Ferrari beweisen.

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