Verliebt, noch nicht verlobt, aber bald verweltmeistert? Max Verstappen mit seiner Freundin Kelly Piquet am Strand.

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Ein bisschen ausspannen, das Leben mit seiner Kelly Piquet genießen, neue Kraft tanken – vor dem nächsten Showdown im Titelrennen kostete Max Verstappen ein paar freie Tage aus. Mit seiner neun Jahre älteren Freundin weilte der Formel-1-Shootingstar auf der Farm von Kellys Vater Nelson Piquet – und lernte dabei auch den dreimaligen Weltmeister aus Brasilien kennen.

„Endlich treffen sie sich“, freute sich Kelly Piquet bei Instagram. Bruder Nelson Piquet junior postete ebenfalls einen Schnappschuss des Vaters beim Plausch mit Verstappen. „Was glaubt ihr, war das Thema des Gesprächs?“, war das Foto mit einem lachenden Smiley betitelt.

Vielleicht ja darüber, wie sich die Krönung in der Formel 1 anfühlt. Sonntag will Verstappen in Piquets Heimat den nächsten Schritt machen, um sich möglichst bald auch Weltmeister nennen zu dürfen. „Natürlich sieht es gut aus“, sagte der Niederländer vor dem Großen Preis von Sao Paulo (18.00 Uhr): „Aber es kann sich auch sehr schnell drehen.“

Jetzt bloß nicht nachlassen, konzentriert bleiben – Verstappen wittert seine Chance, sich in seiner siebten Saison seinen großen Kindheitstraum zu erfüllen. „Ich denke nicht an den WM-Pokal, wir müssen bis zum Ende weiterkämpfen“, sagt der Red-Bull-Mann.

19 Punkte Vorsprung auf Hamilton

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19 Punkte Vorsprung hat der 24-Jährige auf Titelverteidiger Lewis Hamilton. Verlässt Verstappen den viertletzten Grand Prix des Jahres mit einem Polster von 24 Zählern, kann er seinen ersten WM-Titel erringen, ohne Hamilton noch einmal schlagen zu müssen.

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Verstappen gilt seit seiner Ankunft in der Königsklasse 2015 als Ausnahmetalent, als Wunderkind – als 17-Jähriger drehte er mit Hamilton und Co. schon seine Runden, da hatte er noch keinen Führerschein. Der Hochbegabte ist eine Art „Mozart des Motorsports“, doch Verstappen verlässt sich nicht nur auf sein Talent.

Brawn vergleicht Verstappen mit Schumi 

Bei Formel-1-Sportdirektor Ross Brawn weckt Verstappen deshalb Erinnerungen an den großen Michael Schumacher. „Max hat keinen einzigen Fehler gemacht. Das war schon verdammt eindrucksvoll“, schrieb Brawn, das einstige „Superhirn“ an der Seite des Kerpeners, in seiner Kolumne nach Verstappens weltmeisterlichem Auftritt zuletzt in Mexiko: Eine ziemlich „perfekte“ Vorstellung. Stundenlang hatte Verstappen vor dem Rennen mögliche Optionen für die ersten Meter nach dem Start durchgespielt. „Das erinnert mich ganz stark an Michael Schumacher. Er schaute sich alle Kurven an und überlegte alle möglichen Szenarien“, schrieb Brawn: „Daher wusste er in jeder Kurve genau, wie viel er wagen kann. Max hat sich das mit Kurve eins sehr gut überlegt, und das gab ihm die Selbstsicherheit, so spät zu bremsen und dennoch die Kurve zu kriegen.“

Das Überholmanöver war der Grundstein für Verstappens neunten Saisonsieg. Laut Statistik ist Verstappen die WM-Krone damit kaum noch zu nehmen. Nur ein Fahrer in der Geschichte ist mit neun oder mehr Saisonsiegen nicht Weltmeister geworden – ausgerechnet Hamilton 2016 im Duell mit Nico Rosberg.

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