Ist Novak Djokovic der Grund für die verschobene Auslosung der Australian Open? AFP

Darf er nun oder darf er nicht teilnehmen? Der Fall Novak Djokovic beschäftigt neben der australischen Einwanderungsbehörde und zahlreichen Beobachtern der unwürdigen Opfer-Inszenierung des Serben natürlich auch die Turnierdirektoren der Australian Open. Nun wurde die Auslosung der ersten Runde kurzfristig um 75 Minuten verschoben.

Australian Open: Auslosung verschoben

Ursprünglich hätte der Auslosung der Duelle für den am Montag beginnenden ersten Tennis-Grand-Slam des Jahres um 5.00 Uhr deutscher Zeit anfangen sollen. Nach Angaben der australischen Nachrichtenagentur AAP sollte die nun um 6.15 Uhr deutscher Zeit beginnen. Doch noch Den Angaben zufolge deutete wenige Minuten vor dem ursprünglich geplanten Beginn nichts auf die Verschiebung hin. Ob tatsächlich der Fall Djokovic dahintersteckt, oder vielleicht ein anderer Grund, ließen die Turnierdirektoren nicht mitteilen.

Möglich schien, dass die Turnier-Direktoren abwarten wollten, ob der Serbe im Land bleiben darf. Laut lokalen Medien sollte die Entscheidung darüber, ob der ungeimpfte Djokovic aufgrund einer Sondergenehmigung im Land bleiben darf oder nicht, noch am Donnerstag fallen. Zunächst schien es, als würden die Veranstalter die Entscheidung abwarten wollten - zogen dann aber doch die Namen der Spielerinnen und Spieler.

Unter den Namen im Lostopf war dann auch der von Novak Djokovic. Sein Gegner ist sein jüngerer Landsmann Miomir Kecmanovic. Der 22-Jährige belegt aktuell Platz 78 der Weltrangliste und wird vom ehemaligen Wimbledon-Finalisten David Nalbandian trainiert. Ob die Auslosung ein Fingerzeig ist, dass Djokovic im Land bleiben darf, ist noch unklar.

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Bekannt wurde hingegen, dass die Australian Open der durch die Omikron-Variante verursachten neuen Pandemie-Situation Tribut zollen müssen. Anders als eigentlich geplant, werden die Zuschauerkapazitäten nun auf 50 Prozent der möglichen Auslastung begrenzt.