Alexander Zverev, Freund von Sophia Thomalla, verlor die Nerven und attackierte den Schiedsrichter nach einem Match in Mexiko. Imago, Twitter

Ob es am Schlafmangel lag? Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev, auf den Plätzen dieser Welt bereits bekannt als Enfant terrible, hat seinem Rüpel-Ruf mal wieder alle Ehre gemacht und vor den Augen seiner Freundin Sophia Thomalla den Unparteiischen nach einer Pleite in Mexiko attackiert und wüst beschimpft. Die Tennis-Tour reagierte prompt: Zverev wurde disqualifiziert!

Was war passiert? Zverev verlor nach seiner Doppel-Niederlage an der Seite von Marcelo Melo (Brasilien) gegen Lloyd Glasspool/Harri Heliövaara beim ATP-Turnier in Acapulco die Fassung. Der 24 Jahre alte Tennis-Star war mit einer Entscheidung des Unparteiischen nicht zufrieden und ließ seinem Frust freien Lauf.

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Sophia Thomalla mit Alexander Zverev in Mexiko

Dabei sorgte er zunächst für ein Raunen im Publikum, denn Zverev vergriff sich mächtig im Ton, schrie den Schiedsrichter an: „You fucking idiot“ – du verdammter Idiot.

Es wurde aber noch schlimmer: Zverev rastete nach der Pleite völlig aus, schlug kräftig mit seinem Schläger an den Schiedsrichterstuhl. Wie auf dem Video zu sehen ist, verfehlte er dabei nur hauchdünn den Fuß des Unparteiischen.

An der fehlenden Unterstützung seiner Freundin Sophia Thomalla kann es nicht gelegen haben. Während die Berlinerin bei Zverevs frühem Australian-Open-Aus im Januar nicht dabei war, weilt Thomalla in Mexiko erstmals in diesem Jahr wieder an Alex’ Seite.

Gut möglich, dass Zevrev übermüdet war. Tags zuvor kämpfte er im Einzel den US-Amerikaner Jenson Brooksby mit 3:6, 7:6 (12:10) nieder. Das Match endete um 4.58 Uhr in der Früh. So spät war noch kein Match auf Tourlevel zu Ende gegangen. Eine Entschuldigung für sein Benehmen ist das allerdings natürlich nicht.

Hilft Sophia Thomalla Rüpel Alexander Zverev?

Der Ausraster hat Folgen: Wie die Organisatoren bekannt gaben, wird der 24-Jährige vom gesamten Turnier wegen unsportlichen Verhaltens ausgeschlossen.

Eigentlich hätte Zevrev in der Nacht zu Donnerstag (MEZ) im Einzel das Achtelfinale gegen den Münchner Peter Gojowczyk spielen sollen. Daraus wird nach seiner Disqualifikation nichts. Das heißt auch: Der Hamburger kann seinen Titel nicht verteidigen.

Vielleicht hilft ihm ja seine Sophia dabei, seine Nerven endlich in den Griff zu bekommen, und sich vor allem für seinen Ausraster und seine Attacke auf den Schiedsrichter zu entschuldigen.

Alexander Zverev entschuldigt sich

Update: Am Nachmittag deutscher Zeit meldete sich Zverev tatsächlich zur Wort, schrieb auf Instagram: „Es ist schwer in Worte zu fassen, wie sehr ich mein Verhalten während und nach dem gestrigen Doppel bereue. Ich habe mich privat beim Stuhlschiedsrichter entschuldigt, weil mein Ausbruch ihm gegenüber falsch und inakzeptabel war, und ich bin nur von mir selbst enttäuscht. Es hätte einfach nicht passieren dürfen und es gibt keine Entschuldigung.“

Auch bei seinem Fans, dem Veranstalters und der gesamten Tennis-Szene entschuldigte sich Zverev. Er werde die kommenden Tage nutzen, „um über meine Taten nachzudenken und wie ich sicherstellen kann, dass so etwas nicht wieder vorkommt. Es tut mir leid, dass ich Euch enttäuscht habe.“

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