Ein bisschen Rauch und sehr viel gute Stimmung bei Unions Fans in der Köpenicker Altstadt. Die Polizei bewacht den Marsch.
Ein bisschen Rauch und sehr viel gute Stimmung bei Unions Fans in der Köpenicker Altstadt. Die Polizei bewacht den Marsch. imago images/Koch

Vor dem Anpfiff des Derbys gibt es die Fanmärsche zum Stadion Alte Försterei in Köpenick. Die Anhänger beider Klubs stimmen sich auf das Stadtduell ein. Die Unioner begannen ihre Demo am Schlosspark in Köpenick. Die Herthaner versammelten sich ab 11 Uhr am Treptower Park.

Auch bei Herthas Fans geht es nicht ohne Nebel am Treptower Park.
Auch bei Herthas Fans geht es nicht ohne Nebel am Treptower Park. imago images/Koch

Partystimmung in beiden Lagern. Ein paar Rauchtöpfe wurden gezündet. Die Union-Ultra-Szene hatte zum Marsch mit dem Motto aufgerufen: „Geschlossen zur Stadtmeisterschaft!“ Die Köpenicker können mit breiter Brust ins Derby gehen, schließlich haben sie die kriselnde Hertha vergangene Saison gleich dreimal (2:0, 4:1 in der Bundesliga und 3:2 im DFB-Pokal) geschlagen.

Für die Blau-Weißen wird es kein leichter Gang an die Försterei. Selbst Manager Fredi Bobic sagte vorher: „Union ist verdienter Favorit, das müssen wir akzeptieren.“ Doch mit dem neuen Präsidenten Kay Bernstein, der aus der Fanszene stammt, gibt es eine Aufbruchstimmung. Dazu gehört auch der gemeinsame Spaziergang vom Treptower Park nach Köpenick.

Bisher verliefen beide Märsche friedlich. Die Berliner Polizei meldet zur Stunde keine besonderen Vorkommnisse. Das Derby gilt als Hochrisikospiel. Die Polizeipräsenz ist enorm.

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