Die Zeit des Abschieds naht für Sebastian Vettel bei Ferrari.   Foto: AP Photo/Armando Franca, Pool


Eigentlich stand Sebastian Vettel (33) nur 2007 schlechter da. Als er erst mitten in der Saison einstieg, als Ersatzfahrer für BMW-Sauber in Kanada sein Formel-1-Debüt gab und danach für Toro Rosso startete. Sechs Punkte holte er nach damaliger Rechnung, nach heutiger wären es 16 gewesen – aus acht Rennen. Die Bilanz 2020: 17 Punkte aus elf Rennen.

Der vierfache Weltmeister ist am Tiefpunkt, nicht nur bei Ferrari, sondern in seiner gesamten Karriere. „Es ist klar, dass es eine etwas andere Liebesgeschichte wird, wenn man in eine Saison geht und weiß, dass man sich trennt“, sagte Vettel.

Ab 2021 startet er für Aston Martin, worauf er sich freue. Aber bevor das neue Kapitel beginnt, will er versuchen, das alte „mit Würde“ abzuschließen. Es wird noch in Imola und der Türkei gefahren, zweimal in Bahrain und in Abu Dhabi. Dann ist Vettels Ferrari-Zeit vorbei. „Ich denke nicht, dass ich der Typ bin, aus dem alles heraussprudelt am Ende und alles superemotional wird.“