Sebastian Vettel hat sich vor der Entscheidung für seinen Wechsel zu Aston Martin intensiv mit dem Karriere-Ende auseinandergesetzt. Foto: imago images/Nordphoto

Sebastian Vettel hat sich vor der Entscheidung für seinen Wechsel zu Aston Martin intensiv mit dem Karriere-Ende auseinandergesetzt. „Nah“ sei er dem Abschied aus der Formel 1 gewesen, sagte Vettel mit Blick auf die vergangenen Wochen. Seit Donnerstag steht nun aber fest, dass er der Formel 1 trotz der Ausbootung bei Ferrari zum Jahresende erhalten bleibt.

„Ich hatte viele Gedanken, denn ich musste ja das tun, was am besten für mich ist“, sagte Vettel im Vorfeld des Großen Preises in Mugello (Sonntag, 15.10 Uhr, RTL und Sky): „Mittlerweile bin ich aber überzeugt, dass der Schritt zu Aston Martin der richtige ist. Und ich freue mich darauf, das zu beweisen.“

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Das Comeback der englischen Nobelmarke, die zuletzt 1960 in der Königsklasse vertreten war, sei „eine der spannendsten Geschichten, die der Formel 1 passieren konnte. Und es ist großartig, ein Teil davon zu sein“.

Sehr gute Kopie des Vorjahres-Mercedes

Schon in diesem Jahr, noch unter dem Namen Racing Point, überraschte der Rennstall mit starken Ergebnissen. Das Team zieht seine Stärke allerdings momentan daraus, dass es eine sehr gute Kopie des Vorjahres-Mercedes gebaut hat. So etwas soll in Zukunft nicht mehr möglich sein. Vettel zeigt sich dennoch unbesorgt.

„Das spielt für mich keine große Rolle“, sagte er, „ich bin überzeugt von dem Team und von seiner Stärke. Sie hatten in den vergangenen Jahren nicht annähernd so viel Geld wie die Großen, und sie haben trotzdem einen hervorragenden Job gemacht. Sie können vielen Leuten vieles beweisen.“

Ab der kommenden Saison wird in der Formel 1 schrittweise eine Budget-Obergrenze eingeführt, welche für Chancengleichheit zwischen Mercedes, Red Bull, Ferrari auf der einen und dem Rest des Feldes auf der anderen Seite sorgen soll. Aston Martin werde also „wachsen, während andere schrumpfen müssen, das macht mich zuversichtlich“, sagte Vettel.