Sebastian Vettel war in seinem Ferrari bei Regen der Beste im Freien Training für den Großen Preis von Ungarn. Foto: AFP

Er kann es noch, er kämpft und er triumphiert – zumindest beim zweiten Freien Training vor dem Großen Preis von Ungarn. Ex-Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel wird in der Regenhölle von Budapest Erster.

Der Heppenheimer dreht auf seinem Ferrari die schnellste Runde und war 0,272 Sekunden besser als Silberpfeil-Pilot Valtteri Bottas, der in der WM-Gesamtwertung führt.

Aber was machte Weltmeister Lewis Hamilton in seinem Mercedes? Er hatte sich wie viele andere wohl ein bisschen verzockt. Denn während des Trainings am Nachmittag fing es plötzlich über dem Hungaroring an wie aus Kübeln zu gießen. Er versuchte nicht mal eine Runde.

Vettels Ferrari-Teamkonkurrent Charles Leclerc, der ihn vor einer Woche beim Rennen in Spielberg noch von der Strecke gerammt hatte, nahm viel zu spät einen Anlauf. Kurz vor dem Trainingsende schleuderte sein Heck in der Kurve auf der glitschigen Fahrbahn weg. Er fluchte laut über Bordfunk. Am Ende wurde er nur Zehnter.

Auch für das Qualifying am Sonnabend und das Rennen am Sonntag ist Regen angesagt. Ist das Vettels Chance, um endlich richtig in die Formel-1-Saison zu kommen?