Beim Zielsprint stürzte Fabio Jakobsen (l.) schwer. Foto: AP

Zwei Wochen nach seinem schlimmen Sturz bei der Polen-Rundfahrt hat sich der niederländische Radprofi Fabio Jakobsen in der ersten öffentlichen Stellungnahme über seine Todesängste geäußert und eine lange Regenerationszeit angekündigt. „Es war eine schwierige, dunkle Zeit auf der Intensivstation, in der ich Angst hatte, nicht zu überleben“, sagte Jakobsen in einer Teammitteilung vom Dienstag. Die Ärzte und Pfleger hätten sein Leben gerettet. „Dafür bin ich extrem dankbar.“

Jakobsen befindet sich inzwischen wieder zu Hause, er könne Schritt für Schritt wieder unabhängiger leben. „In den kommenden Wochen und Monaten werde ich mich mehreren Operationen und Behandlungen unterziehen, um die Gesichtsverletzungen zu beheben“, sagte der Sprinter.

Jakobsen war am 5. August im Zielsprint der ersten Etappe der Polen-Rundfahrt bei hoher Geschwindigkeit in die Absperrgitter gekracht und regungslos liegen geblieben. Der 23-Jährige war von seinem Landsmann Dylan Groenewegen abgedrängt worden. Nach einer fünfstündigen Operation musste er zunächst in ein künstliches Koma versetzt werden.