Max Verstappen ist nach Platz zwei in Saudi-Arabien geknickt, aber sein Blick verrät, dass er zu allem entschlossen ist.    Foto: Imago/PanoramiC

Max Verstappen gegen Lewis Hamilton, das wird nicht nur das spannendste Formel-1-Finale seit zehn Jahren, sondern auch das schmutzigste seit den legendären Duellen zwischen Alain Prost und Ayrton Senna sowie Michael Schumacher gegen Damon Hill und Jacques Villeneuve.

Es treffen in einem fast einmaligen Showdown nicht nur die besten Fahrer der letzten Jahre aufeinander, sondern auch zwei Super-Egos.

Messer zwischen den Zähnen

Hamilton biss sich schon in seiner ersten Saison gegen Alphatier Fernando Alonso durch, kämpfte im „Krieg der Sterne“ mit Nico Rosberg mit Messer zwischen den Zähnen und brachte Sebastian Vettel mit unfairen Aktionen wie seinem Brems-Test 2017 in Baku so zur Weißglut, dass der als Ferrari-Herausforderer scheiterte.

Aber mit Verstappen ist dem Rekordweltmeister ein ebenbürtiger Gegner erwachsen. Das spürte der Brite schon früh, nannte den Niederländer despektierlich nur „der Bursche“ oder funkte nach harten Manövern stets: „Er ist crazy.“

Max motzt:„ Dummer Idiot“

So auch nach Verstappens wilder Fahrt in Saudi-Arabien, die im Brems-Test gegen Hamilton gipfelte. Doch der trägt seinen Spitznamen „Mad Max“ mit Stolz, beschimpfte Hamilton in Austin als „dummen Idioten“ und wird auch in Abu Dhabi keinen Deut nachgeben.

Im Gegenteil: Sollte Hamilton ihn überholen wollen, wird es Verstappen auf eine Kollision ankommen lassen. Und Hamilton weiß das.

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