Keine leichte Aufgabe: Den Punkt in Leipzig mussten sich Hans Lindberg und die Füchse hart erkämpfen. Foto: Imago Images

Echte Wiedergutmachung fürs 22:32 gegen Magdeburg sieht noch anders aus: In einem emotionsgeladenen Spiel holen die Handball-Füchse bei der SC DHfK Leipzig aber ein 24:24 (13:10) und damit einen Punkt. Immerhin.

Bis in die Spitzen motiviert lief das Team von Trainer Jaron Siewert (26) auf und dominierte zunächst das Geschehen. Mit dabei war auch Milos Vujovic (27), der nach einem für ihn beinahe tödlichen Verkehrsunfall sein Pflichtspieldebüt gab. Er, Marian Michalczik (23) und Mijajlo Marsenic (27) warfen die Füchse erst mal in Führung (10., 5:2). Aber nach Rot für Jacob Holm (25, 18.) kippte das Spiel. Leipzig ging in Minute 25 erstmals in Führung (9:8).

Beide Teams leisteten sich aber viele Fehler, und die Partei glich einer Achterbahnfahrt. Vor der Pause führten die Füchse 12:9 (28.), nach der Pause drehte wieder Leipzig auf (40., 17:16). Weil die Füchse in der Schlussphase noch mal anzogen, allen voran Lasse Andersson (26, mit 7 Treffern bester Werfer), kamen sie zum Ausgleich. Den Punkt rettete aber Keeper Dejan Milosavljev (24), der die letzte Aktion der Leipziger entschärfte. Trainer Siewert: „Das war nichts Halbes und nichts Ganzes. Wir kamen erst in den letzten zehn Minuten in unser Tempospiel. Das Unentschieden ist schon am fairsten.“