Ein Duell mit dem Idol: Beim Spiel gegen Magdeburg trifft Tim Freihöfer am Dienstag auf Magdeburgs Lukas Mertens. Foto: Imago Images

Besser kann ein Einstand kaum laufen! In seinem ersten Bundesliga-Spiel erzielte Tim Freihöfer (18) beim 25:20 in Nordhorn sein erstes Tor für die Handball-Füchse und traf auch noch im allerersten Versuch. Am Dienstag gibt es für den Linksaußen das nächste Highlight – im Derby gegen Magdeburg (19 Uhr, Schmelinghalle) trifft er auf ein großes Vorbild.

In Nordhorn ging für Freihöfer „ein Traum in Erfüllung“. Am Dienstag könnte der nächste wahr werden. Milos Vujovic (27) fehlt nach seinem Unfall, als er mit seinem Fahrrad von einem LKW erfasst wurde, weiter, Tim Matthes (21) ist aktuell der einzige etatmäßige Linksaußen. Damit spricht auch gegen Magdeburg alles für den Doppel-Tim auf dieser Seite. Freihöfer ist heiß: „Ich hätte nicht gedacht, dass es für mich so schnell geht. Eine Verletzung wünscht man natürlich keinem. Aber jetzt ist die Chance da und die will ich nutzen.“

Die Partie ist für den Jugendnationalspieler eine große Sache: „Wenn man bei den Füchsen spielt, ist das Derby gegen Magdeburg das Spiel des Jahres. Es ist aber leider etwas traurig, dass man diesmal die Fans nicht so miterleben kann. Trotzdem ist es natürlich das Ziel, Magdeburg zu schlagen.“

Für Freihöfer wird es doppelt besonders, weil er mit SCM-Linksaußen und U20-Vizeeuropameister Lukas Mertens (24) auch auf eines seiner Idole trifft: „Er ist ein ähnlicher Typ: schnell, wendig. Seine Technik und Kreativität sind beeindruckend. Wenn ich eingesetzt werde, wäre es das größte Spiel meiner jungen Karriere. Dann noch mit dem eigenen Vorbild, das einem gegenübersteht – das wäre extrem cool.“