Alexander Zverev überstand die erste Runde bei den Australian Open auch dank der Unterstützung seiner Freundin Sophia Thomalla (l.).
Alexander Zverev überstand die erste Runde bei den Australian Open auch dank der Unterstützung seiner Freundin Sophia Thomalla (l.). dpa, AFP

Ob er das ohne seine Sophia geschafft hätte? Deutschlands Tennis-Star Alexander Zverev drohte bei den Australian Open bereits das Aus in der ersten Runde. Dank einer Energieleistung, reichlich starker Nerven und der Unterstützung von Freundin Sophia Thomalla (33) auf der Tribüne drehte der 25 Jahre alte Hamburger das Match, gewann den Krimi gegen den Qualifikanten Juan Pablo Varillas aus Peru. Damit geht das Australien-Abenteuer für Zverev und Thomalla weiter – wenn auch auf verschiedene Weise.

Immer wieder wanderte Zverevs verzweifelter Blick in Richtung seiner Box, wo Sophia Thomalla und sein Trainer mit Deutschlands größter Tennis-Hoffnung zitterten. Das Mitfiebern und Daumendrücken, die Anfeuerung und der direkte Blickkontakt mit seiner Sophia haben geholfen: Zverev wendete die Blamage ab, kämpfte sich als erster Deutscher in Runde zwei.

Sophia Thomalla zittert mit Alexander Zverev

Alexander Zverev suchte immer wieder den Blickkontakt mit seinem Trainer und seiner Freundin Sophia Thomalla, überstand so die 1. Runde der Australian Open.
Frank Molter/dpa
Alexander Zverev suchte immer wieder den Blickkontakt mit seinem Trainer und seiner Freundin Sophia Thomalla, überstand so die 1. Runde der Australian Open.

Ein Kraftakt, den er wohl ohne seine Sophia nicht überstanden hätte. Nach dem Sieg ließ er seinen Gefühlen in einem sekundenlangen Urschrei freien Lauf. Erleichterung, Freude und wohl auch etwas Frust – die unterschiedlichsten Emotionen mussten in diesem Moment raus.

„Ich bin extrem glücklich, das habe ich in den letzten sieben Monaten vermisst“, sagte der Olympiasieger unmittelbar nach seinem hart erkämpften Auftaktsieg: „Egal, was jetzt noch kommt: Das Turnier ist bereits ein Erfolg für mich“, erklärte Zverev, als er nach 4:06 Stunden hartem Kampf den Matchball zum 4:6, 6:1, 5:7, 7:6 (7:3), 6:4 verwandelt hatte.

Hinter Alexander Zverev liegt lange Leidenszeit

Zur Erinnerung: Hinter Zverev liegt eine lange Leidenszeit. Im Juni und im Halbfinale der French Open zog er sich eine schwere Fußverletzung zu und kämpfte sich mühsam und ohne die Hilfe seiner Sophia zurück. Nun hat er bei seinem Lieblingsgturnier keine Probleme mehr. „Mein Fuß ist gesund.“

Dieser Fakt und der Sieg würden Zverev „mehr Selbstvertrauen“ geben, glaubt auch Eurosport-Experte Boris Becker: „Das ist die wichtigste Botschaft. Der Gegner ist momentan egal. Er ist selbst sein größter Gegner aufgrund der langen Verletzungspause.“

Sophia ist dabei seit Wochen an seiner Seite. Zumindest morgens und abends, wie Zverev jüngst verriet: „Sophia und ich sehen uns den ganzen Tag nicht. Sie versteht das komplett und weiß, was ich brauche, um gut zu spielen und in Top-Form zu sein. Da ist sie sehr hilfreich.“

Sophia Thomalla bleibt an Alexander Zverevs Seite

Thomalla weiß sich natürlich selbst zu beschäftigen, erkundet das australische Hinterland und lässt dabei ihre mehr als 1,3 Millionen Follower auf Instagram an ihrem Australien-Abenteuer teilhaben: „Alleine reisen ist nichts für schwache Nerven“.

Das Gute: Derzeit scheint Thomalla nicht im Terminstress. In der Vergangenheit musste sie wegen ihres Jobs als TV-Moderatorin Alex immer wieder alleine lassen. Diesmal soll sie im besten Fall bis nächsten Sonntag an seiner Seite bleiben – dann steigt das Finale der Australian Open. Zverev: „Sie muss nicht weg und ich bleibe hoffentlich bis zum Ende.“

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