Ski-Rennfahrer Josef Ferstl stürzte auf der Streif in Kitzbühel beim Abfahrtstraining und musste mit dem Helikopter (kl. Foto) abtransportiert werden.  dpa/AFP

Schreck für die deutschen Skirennläufer!

Josef Ferstl stürzte beim ersten Abfahrtstraining auf der Streif in Kitzbühel und musste danach mit dem Helikopter abtransportiert werden. „Wenn der Helikopter kommt, ist das nie ein gutes Zeichen“, sagte Mannschaftskollege Dominik Schwaiger im Ziel.

Josef Ferstl im Krankenhaus

Womöglich hatte Ferstl Glück im Unglück: Nach Auskunft des Deutschen Skiverbandes (DSV) zog sich der 33 Jahre alte Oberbayer bei seinem Sturz laut Informationen der Bergwacht einen Cut an der Nase zu, weitere Untersuchungen laufen.

Was war passiert? Ferstl, der auf der Streif 2019 einen Super-G gewonnen hatte, war an der Ausfahrt des Steilhangs zu nah an die Sicherheitsplane gekommen und gestürzt. Er konnte danach allerdings eigenständig in den Rettungsschlitten steigen. Der anschließende Abtransport vom Berg ist in Kitzbühel davon abgesehen obligatorisch, Ferstl wurde zu den Untersuchungen ins Krankenhaus nach St. Johann geflogen.

Keine weiteren Stürze auf der Streif

Ansonsten gab es beim ersten Training am Mittwoch keine weiteren Stürze. Schnellster war der Norweger Aleksander Aamodt Kilde vor dem Italiener Matteo Marsaglia und Matthias Mayer aus Österreich. DSV-Rennläufer Romed Baumann unterstrich als Sechster seine Ambitionen.

Zudem kam Schwaiger auf Rang zehn, Simon Jocher wurde 20., Vize-Weltmeister Andreas Sander, der nach seiner Form sucht, belegte den 28. Platz. Die deutschen Abfahrer hatten zuletzt beim Klassiker in Wengen am Lauberhorn enttäuscht.

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