Dieses tiefe Loch entstand unmittelbar nach dem Nations-League-Duell Österreichs gegen Dänemark im Wiener Ernst-Happel-Stadion. Vorher sorgte ein Stomausfall für Aufsehen. ORF, Imago

Ein langer Stromausfall vor Anpfiff und ein mysteriöses Loch im Mittelkreis nach Abpfiff sorgen weltweit für Aufsehen und lassen Österreichs 1:2-Pleite gegen Dänemark beim Heim-Debüt von Trainer Ralf Rangnick in den Hintergrund rücken. Während manch einer im Internet bereits über einen neuen Fall für die Geisterjäger witzelt, rätselt man beim österreichischen Fußballverband (ÖFB) noch über den Spuk von Wien.

Plötzlich existiert ein tiefes Loch im Rasen

Es sind Bilder, die einen zunächst sprachlos zurücklassen. Wie kann so etwas passieren? Unmittelbar nach Abpfiff entdeckten erst die Spieler und dann auch die TV-Kameras ein tiefes Loch im Mittelkreis des Spielfelds im Wiener Ernst-Happel-Stadion.

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Im Fernsehen war dann auch zu sehen, wie zunächst Dänemark-Stürmer Andreas Skov Olsen und später auch seine Kollegen in das Loch im Mittelkreis stiegen. Wahnsinn: Das Loch, das während des Fußballspiels offensichtlich noch nicht existierte, war so groß, dass Skovs halber Unterschenkel darin verschwand.

Vor dem Loch sorgte ein Stromausfall für Aufsehen

ORF
Dänemarks Stürmer Andreas Skov Olsen hatte keine Angst und zeigte, wie tief das Loch im Wiener Ernst-Happel-Stadion war.

Kaum auszumalen, was passiert wäre, wäre das mysteriöse Loch während des Spiels entstanden. Wegen der erhöhten Verletzungsgefahr hätte das Spiel sicherlich länger unterbrochen werden müssen.

Dabei wurde das Spiel, beim dem Rangnick auch Union-Kapitän Christopher Trimmel von Beginn an spielen ließ, erst mit 90-minütiger Verspätung angepfiffen. Der Grund: Ein Stromausfall in Teilen des zweiten Bezirks von Wien, der nach der Entstehung des Lochs zusätzlich dazu beitrug, dass einige Verschwörungstheoretiker bereits von einer höheren Macht sprachen.

Loch in Wien: Die Ermittlungen dauern an

Wahrscheinlicher ist, dass die schweren Regenfälle in der Nacht von Sonntag auf Montag ursächlich waren. Noch rätselt man beim österreichischen Fußballverband (ÖFB), der gegenüber dem heimischen Nachrichtenportal Heute erklärte: „Die genauen Umstände sind in Klärung, ein Zusammenhang mit den schweren Regenfällen der vergangenen Nacht wird vermutet.“

Die Austragung der kommenden Nations-League-Partie am Freitag gegen Weltmeister Frankreich ist dem ÖFB zufolge nicht gefährdet. Spezialisierte Techniker würden den Rasen aber noch prüfen, hieß es vom Verband.

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