Sir Lewis Hamilton. Foto: AP/Giuseppe Cacace

Große Ehre für den britischen Rennfahrer Lewis Hamilton: Der siebenmalige Formel-1-Weltmeister ist zum Ritter geschlagen worden. Nachdem er in diesem Jahr den Rekord von Rennlegende Michael Schumacher eingestellt hat, wurde der 35-Jährige in der traditionellen britischen Neujahrs-Ehrenliste aufgeführt und darf von nun an die Anrede „Sir“ führen.

Die Liste würdigt herausragende Leistungen in verschiedenen Bereichen, darunter Showbusiness, Sport und Politik, sowie die Beiträge einer größeren Anzahl von Bürgern im Alltag. Eine Gruppe britischer Abgeordneter hatte vergangenen Monat Premierminister Boris Johnson aufgefordert, den Rennfahrer für einen Ritterschlag zu empfehlen.

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Die Aufführung ist die bisher diverseste Liste. Nach Angaben der Britischen Regierung haben 14,2% der Personen einen anderen ethnischen Hintergrund. Angestellte im öffentlichen Sektor machten dieses Jahr 14,8% aus, darunter viele Personen, die für die NHS, den „Nationalen Gesundheitsdienst“ arbeiten. Premier Boris Johnson gab dazu bekannt: „In einem Jahr, in dem so viele Menschen Opfer für den NHS gebracht haben, um Menschenleben zu retten, sind die herausragenden Bemühungen derer, die heute diese Ehrung erhalten, eine Erinnerung an die Kraft des menschlichen Geistes und was mit Mut und Mitgefühl erreicht werden kann.“

Der Mercedes-Pilot fiel in diesem Jahr nicht nur wegen seines siebten Titels auf: Er setzte sich unter anderem für Gleichberechtigung und Vielfalt ein. Zudem sprach er sich gegen Rassismus und für mehr Demokratie aus.