Max Verstappen im Gespräch mit Rennstallberater Dr. Helmut Marko (r). Über Corona ging es garantiert nicht in diesem Talk. 

Milton Keynes - Sind die denn einfach irre bei Red Bull? Allein der Gedanke ist grenzwertig, alles dann auch noch ganz locker zu schildern, ist mehr als dreist. Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko (76) wollte das Formel-1-Team um Max Verstappen für eine schnelle Immunität absichtlich mit dem Coronavirus infizieren.  

Marko im ORF: „Die Idee war, dass wir ein Camp veranstalten, wo wir diese doch etwas tote Zeit geistig und körperlich überbrücken. Dann wäre es natürlich ideal, dass dann die Infektion kommt.“ Auch das Kalkül dahinter gibt der Grazer offen zu: „Das sind alles junge, starke Männer in wirklich guter Gesundheit. Damit wäre man für eine wahrscheinlich sehr harte WM, wann immer es losgehen wird, gerüstet.“  

Marko sprach seine Ideen „im kleinen Kreis“ an und – scheiterte: „Sagen wir so: Es ist nicht positiv aufgenommen worden.“ Anscheinend sind bei RB  nicht alle im Brause-Wahn ...