Max Verstappen bejubelt seinen Sieg beim Großen Preis von Österreich. Hinter ihm reut sich auch Lando Norris über seinen dritten Platz. AFP/Joe Klamar

Sieg-Hattrick für den „fliegenden Holländer“! Max Verstappen (23) gewann mit dem Österreich-GP das dritte Rennen in Folge und wurde von zehntausenden Niederländern frenetisch gefeiert. Weil WM-Rivale Lewis Hamilton (36) hinter Edelhelfer Valtteri Bottas (31) und McLaren-Jungstar Lando Norris (21) nur Vierter wurde, baute Verstappen seinen WM-Vorsprung auf 32 Punkte aus.

GP von Österreich: Machtdemonstration von Max Verstappen

Was für eine Machtdemonstration von Verstappen, der nicht nur beide Red-Bull-Heimrennen, sondern als erster Fahrer der Geschichte drei Rennen innerhalb von 15 Tagen gewann. Er jubelte: „Hier vor diesen fantastischen Fans erneut zu gewinnen, ist eine Riesenfreude. Jetzt sieht es in der WM sehr gut für uns aus.“

Und was für eine Watschn für Hamilton vor seinem Heimrennen in Silverstone (18. Juli). Der Siebenfach-Weltmeister qualifizierte sich nur auf Rang vier und wurde im Rennen vom Mercedes-Kommandostand sogar aufgefordert, Bottas überholen zu lassen. Der Fuck-you-Finne freute sich über Platz zwei: „Es ist schön nach so vielen Rückschlägen mal wieder auf dem Podium zu stehen.“

GP von Österreich: Lando Norris wurde Fahrer des Rennens

Doch „Fahrer des Rennens“ wurde McLaren-Supertalent Norris. Doch der haderte erst mal wegen einer Fünf-Sekunden-Strafe für ein Rad-an-Rad-Duell mit Sergio Perez (31): „Ich bin ein klein wenig enttäuscht über die Strafe, denn es hätte Platz zwei sein sollen. Das war pures Racing.“ Doch dann freute er sich, erstmals Hamilton geschlagen zu haben: „Nach vielen, vielen Jahren können wir jetzt wieder gegen die Mercedes Rennen fahren – und ich hoffe, das geht so weiter.“

Red Bull-Pilot Max Verstappen jubelt auf seinem Boliden über den Sieg in Spielberg.  AFP/Joe Klamar

Sebastian Vettel im Pech, Mick Schumacher chancenlos

Weiteres Pech dagegen für Sebastian Vettel (34) nach seinem traurigen Geburtstag: Nach seiner Strafversetzung wegen einer angeblichen Behinderung von Alpine-Altstar Fernando Alonso (39) machte er am Start zwei Plätze gut und profitierte am Ende noch von den Zeitstrafen gegen Teamkollege Lance Stroll (22) und Yuki Tsunoda (21). Er lag auf Punktekurs, fiel aber nach einer Last-Minute-Berührung mit seinem Alfa-Kumpel Kimi Räikkönen (41) auf Rang 13 zurück. „Das ist nicht Sebastians Schuld. Kimi fährt ihm an den Hinterreifen, das war unnötig“, urteilte Sky-Experte Ralf Schumacher (46).

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Mick Schumacher (22) machte aus seinen Voraussetzungen das Beste, preschte vom 19. Startplatz vor auf 16, musste am Ende aber Alfa-Pilot Antonio Giovinazzi (27) und Williams-Konkurrent Nicholas Latifi (26) wieder ziehen lassen und wurde 18. „Mick macht das Beste draus. Dieser Haas hat eigentlich in diesem Feld nichts zu suchen“, urteilte Onkel Ralf.