Mittlerweile zehn Jahre her: Corinna (l.), Mick (Mitte) und Michael Schumacher (r.) imago

Streaming-Gigant Netflix veröffentlicht einen Dokumentarfilm über Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher. Der Streifen, der eigentlich im Kino laufen sollte und ab dem 15. September abrufbar ist, ist der einzige Film, der von seiner Familie unterstützt wird – und geht deswegen mit nie veröffentlichen Privatvideos sowie Interviews mit den engsten Familienmitgliedern unter die Haut! 

Seine Ehefrau Corinna Schumacher sowie die beiden Kinder Gina und Mick, derzeit Formel-1-Pilot bei Haas, werden in „sehr persönlichen Interviews erstmals über ihren Ehemann bzw. Vater sprechen“, hieß es in einer Mitteilung. Auch sein Vater und Bruder Ralf sowie viele weitere Weggefährten und Konkurrenten kommen zu Wort. Darunter sind Jean Todt, Bernie Ecclestone und Sebastian Vettel.

Michael Schumacher kämpft weiter 

Früh übt sich: Michael Schumacher und sein Sohn Mick beim Kartfahren auf dem Nürburgring.  imago

„Der Dokumentarfilm war eine große Herausforderung und benötigte viel Zeit und Sensibilität, wenn man den Druck bedenkt, der von außen auf der Produktion lastete“, sagte Produzent Benjamin Seikel.

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Schumacher ist mit sieben Weltmeistertiteln neben Lewis Hamilton der Rekordhalter, insgesamt 91 Siege feierte der mittlerweile 52-Jährige in der Königsklasse. Im Jahr 2013 war Schumacher bei einem Ski-Ausflug schwer verunglückt. Seither kämpft er von der Öffentlichkeit abgeschirmt um seine Genesung. Der aktuelle Gesundheitszustand Schumachers ist aber nicht Gegenstand des Films.

Familie als Kraftquelle für Schumacher 

Nach der Formel-1-Karriere widmete sich Michael Schumacher dem Motorradfahren. Immer mit dabei: sein Sohn und heutiger Formel-1-Pilot Mick Schumacher.  imago

Schumi-Managerin Sabine Kehm: „Michael Schumacher hat das Berufsbild des Rennfahrers neu definiert und neue Standards gesetzt. In seinem Perfektionsstreben schonte er weder sich noch sein Team und trieb es so zu den größten Erfolgen. Er wird auf der ganzen Welt für seine Führungsqualitäten bewundert.“

Kehm über Schumi: „Die Kraft dafür und den Ausgleich davon holte er sich zu Hause, bei seiner Familie, die er abgöttisch liebt. Um den privaten Bereich als Kraftquell zu bewahren, schottete er ihn schon immer rigoros und konsequent von seinem öffentlichen Leben ab. Dieser Film erzählt von beiden Welten. Er ist das Geschenk seiner Familie an den geliebten Ehemann und Vater.“

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