Corinna, Michael und Mick Schumacher im Jahr 2012.  Foto: imago images/HOCHZWEI

Den Fans von Michael Schumacher (52) ergeht es derzeit wie denen von James Bond: Sie brauchen viel Geduld. Wie der neue Bond-Film „Keine Zeit zu sterben“ musste auch die Präsentation des offiziellen Schumi-Films „Schumacher“ erneut verschoben werden.

Die gute Nachricht: Die mit erstmals von der Familie freigegebenen Privataufnahmen produzierte Dokumentation ist nach über zwei Jahren endlich im Kasten. „Der Film ist fertig produziert“, bestätigt Regisseurin und Produzentin Vanessa Nöcker von der Hamburger Firma B14 Film auf KURIER-Anfrage.

Viele Facetten eines Mannes

Die ursprünglich für den 5. Dezember 2019 geplante Uraufführung war wegen zeitlichen Mehraufwandes für Sichtung und Aufarbeitung der alten Privatfilme auf das letzte Quartal 2020 verschoben worden. Nun ist die Dokumentation endlich so perfekt geworden, wie es sich die Familie für den seit seinem tragischen Skiunfall Ende 2013 abgeschirmt in der Reha lebenden Formel-1-Rekordweltmeister gewünscht hatte.

„Der Film soll Michaels unvergleichbare Karriere porträtieren, aber auch die vielen Facetten eines komplexen Mannes zeigen“, erklärte Managerin Sabine Kehm (56): „Den gnadenlosen und tollkühnen Formel-1-Piloten, den ehrgeizigen Sportler, den versierten Mechaniker mit einzigartigem technischen Gespür, den verlässlichen Teamplayer und liebevollen Familienvater.“

Dazu werden erstmals seine Ehefrau Corinna (51), Vater Rolf (75) und die Kinder Gina-Maria (23) und Mick (21) ausführlich sprechen. Doch noch brauchen Schumis Fans Geduld, ein neuer Termin für die Uraufführung ist nicht in Sicht. Produzentin Nöcker: „Die Situation ist durch Corona sehr erschwert. Insofern können wir momentan keinen Termin nennen und bitten um etwas Geduld.“

Sohn Mick testet im WM-Auto

Die Zeit bis zur Uraufführung können die Fans mit den aktuellen Formel-1-Rennen von Sohn Mick überbrücken. Der Haas-Neuling darf zur Vorbereitung auf seine erste Saison (Start am 28. Februar in Bahrain) am Donnerstagnachmittag sowie am Freitagvormittag in Fiorano den Ferrari SF71H testen, in dem Sebastian Vettel (33) 2018 Vizeweltmeister wurde.