Mick Schumacher fuhr ein starkes Sprint-Rennen und landete erneut auf Platz drei.  Foto: dpa

Mick Schumacher (21) wirkte wie von einer Last befreit. Nach dem zweiten Podium innerhalb von 24 Stunden auf dem Hungaroring in Budapest kletterte der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher (51) aus seinem Formel-2-Boliden und feierte ausgelassen.

„Es war schwierig, auf nasser Strecke zu starten. Wir haben die Reifen am Leben gehalten. Das Auto war fantastisch, das sind wieder richtig gute Punkte“, freute sich Schumi II.

Denn trotz technischer Probleme zeigte die deutsche Formel-1-Hoffnung starke Überholmanöver, fuhr im Sprintrennen von Startplatz sechs auf Rang drei. Den Sieg holte sich der Italiener Luca Ghiotto.

Bereits im Hauptrennen am Sonnabend fuhr Mick auf Platz drei. Zuvor hatte er häufig auf Podestkurs gelegen, die Top 3 aber teilweise kurios verpasst. Erst vergangenes Wochenende versaute ihm ein hochgehender Feuerlöscher im Cockpit die Siegchance.

Die Pechsträhne scheint vorbei, der Knoten bei Mick geplatzt. Durch das Doppel-Podest in Budapest rückt Schumacher in der Gesamtwertung auf Rang vier vor.