Alexander Zverev windet sich vor Schmerzen auf dem Boden. AP Photo/Thibault Camus

Schock für Tennis-Star Alexander Zverev! Der Olympiasieger hat bei den French Open das Halbfinale auf dramatische Weise verpasst. Der 25 Jahre alte Weltranglistendritte aus Hamburg musste am Freitag gegen den spanischen Grand-Slam-Rekordchampion Rafael Nadal beim Stand von 6:7 (8:10), 6:6 aufgeben, nachdem er extrem schmerzhaft umgeknickt war. 

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Im zweiten Satz des Spiels gegen Nadal knickte Tverev Berichten zufolge um, schrieb laut hörbar vor Schmerzen. Dann lag er auf dem Boden, krümmte sich. Ersten Informationen zufolge habe er sich den rechten Knöchel verletzt. Zverev blieb erst minutenlang liegen, wurde dann im Rollstuhl vom Platz gefahren.

Auf Krücken kam Zverev noch einmal aus der Kabine, um sich zu verabschieden. AFP/Christophe Archambault

Nach rund zehn Minuten kam die Nachricht, dass er das Spiel nicht fortsetzen kann. Trotz Schmerzen kam Zwerev daraufhin noch einmal an Krücken aus der Kabine, verabschiedete sich mit einem Händedruck vom Schiedsrichter, wurde von seinem Konkurrenten Nadal in den Arm genommen.

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Rafael Nadal: Es ist schwer, Alexander Zverev weinen zu sehen

Zverev, der auch im vergangenen Jahr das Halbfinale in Paris erreicht hatte, wartet damit weiter auf den zweiten Finaleinzug seiner Karriere bei einem Majorturnier. Dies gelang ihm bislang einzig bei den US Open 2020, bei denen er den Titel knapp verpasste. Rekordsieger Nadal peilt dagegen in Roland Garros seinen 14. Titel an. Er trifft im Endspiel am Sonntag (15 Uhr Eurosport) als Favorit auf den Norweger Casper Ruud oder Marin Cilic aus Kroatien.

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„Es ist sehr schwer und sehr traurig für ihn. Er hat ein unglaubliches Turnier gespielt“, sagte Nadal nach Zverevs Verletzung. „Ich bin mir sicher, dass er nicht nur ein Grand-Slam-Turnier gewinnen wird. Ich wünsche ihm nur das Beste.“ Zverev weinen zu sehen, sei ein sehr schwerer Moment, betonte Nadal.

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