Pyroinferno im Gästeblock beim Spiel zwischen Magdeburg und Hannover 96.
Pyroinferno im Gästeblock beim Spiel zwischen Magdeburg und Hannover 96. imago/Eibner

Pyro gehört in die Hand! Nicht auf den Rasen! Und schon gar nicht als Geschoss in die Ränge! Wie bescheuert kann man sein? Was für Hohlbirnen sind das? Nach dem Abpfiff der Zweitligapartie zwischen dem 1. FC Magdeburg und Hannover 96 (0:4) wurde aus dem Gästeblock eine Leuchtrakete abgefeuert, die im Familienblock der Hausherren landete. Es kam zu Tumulten zwischen beiden Fanlagern.

Der Frust saß ohnehin tief beim Anhang der Hausherren, bei denen mittlerweile die Angst umgeht, der 2. Liga nicht gewachsen zu sein. Die Rakete aus dem 96-Block brachte dann das Fass zum Überlaufen. FCM-Chaoten stürmten aufs Spielfeld, wollten an die Niedersachsen heran, die Gäste versuchten ebenfalls aufs Feld zu gelangen. Es flogen die Fäuste. Ein Feueralarm in einer Toilette wurde wenig später ausgelöst, die Polizei ließ das Stadion räumen.

Chaos nach dem Schlusspfiff in Magdeburg

„Schlägereien, nachdem vorher aus dem Gästeblock eine Leuchtrakete auf die angrenzende Tribüne mit Magdeburger Fans geflogen war“, schreibt ARD-Reporter Michael Augustin zu einem Video aus dem Stadion.

Ordner und Polizei konnten offenbar Schlimmeres verhindern und größere Ausschreitung am Ende unterbinden.

Schön während der Partie hat es im Gästeblock munter gebrannt. „Nach Spielende versuchte Personen beider Fanlager zueinander zu gelangen, wobei es zu körperlichen Auseinandersetzungen kam. Durch das schnelle Eingreifen der Ordner sowie der Polizei konnten die Ausschreitungen unterbunden werden. Der Polizei sind keine verletzten Personen bekannt“, teilten die Magdeburger Ordnungshüter in einer Pressemitteilung mit.

Die Ermittlungen würden aber noch andauern. Zudem sei gegen einen 21-jährigen Heimfan Anzeige erstattet worden, weil er vor der Partie mit Feuerwerkskörpern hantiert hatte.

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