Volleyballfeier: Während Pierre Pujol (vorne links) die Party dirigiert, stemmt Anton Brehme die Meisterschale. Auf der Rückfahrt entpuppt sich Tim Carlé (r.) als bester Sänger. Foto: dpa/Felix Kästle

Die acht Kästen Berliner Weizensaft waren schon vor der Rückfahrt mit dem Doppeldeckerbus leer. Die Party der BR Volleys nach dem elften Meistertitel, dem fünften in Serie, begann schon in der Kabine des VfB Friedrichshafen.

Nach dem dritten Sieg der Finalserie schlitterten zunächst Sergej Grankin, Benjamin Patch und die anderen Berliner Meister-Volleyballer bäuchlings durch die Bierspur am Boden. Dann mussten Trainer Cedric Enard und Manager Kaweh Niroomand zum Diver antreten - auf Geheiß von Feierbiest Pierre Pujol, der den Klub in Richtung Italien verlässt.

Bus voller Meister-Singer

Im Bus belegte der Zuspieler das Mikro und dirigierte die Party. Erst holte er die Kollegen einzeln zu einer Rede aufs obere Deck, dann mussten sie singen: Patch intonierte Beyoncé, Cody Kessel Evergreens. Als bester Sänger im Team widmete Tim Carlé der 11. Meisterschaft der Berliner „Shallow“ aus dem Film „A star is born“.

Nächste Saison, so hoffen die Berliner, soll ihr Stern nicht nur in der Bundesliga, sondern auch in der Champions League aufgehen.