Claudia Pechstein bleibt bei der WM in Heerenveen 5000 Meter lang voll konzentriert. Foto: dpa/Rick Bowmer

Claudia Pechstein ist auch mit fast 49 Jahren die Kufen-Queen Deutschlands. Bei der Einzelstrecken-WM der Eisschnellläufer im holländischen Eis-Mekka Heerenveen lief die Berlinerin dreimal in die Top-Ten. Acht, neun, zehn – klasse.  

Auf ihrer Lieblingsstrecke machte Pechi den Dreierpack perfekt. Über 5000 Meter, auf denen sie schon vor 27 Jahren Olympiasiegerin war, kam sie bei ihrer 44. Teilnahme an einer WM in 7:09,17 Minuten auf den zehnten Rang.

Alles Kopfsache

Dabei schmerzte der Rücken nach wie vor. Deshalb hatte sie zum Auftakt auf einen Start über 3000 Meter verzichtet. Trotz der Probleme hatte die fünfmalige Olympiasiegerin tags zuvor als Neunte im Massenstart für das beste Einzelergebnis der deutschen Frauen in Heerenveen gesorgt. Mit dem Team war Pechi als Achte ins Ziel gelaufen.

„Der Plan waren die Top 10. Dass es geklappt hat, war eine gute Antwort“, sagte Pechstein und hofft nun 2022 in Peking auf ihre achte Olympia-Teilnahme. „Dieses Ergebnis war ganz wichtig für ihren Kopf“, urteilte Lebensgefährte und Verbands-Boss Matthias Große.