Im Haas-Formel-Team herrscht angesichts von Mick Schumachers (23) Leistungen mehr und mehr Fassungslosigkeit. Imago

Es läuft einfach nicht rund bei Mick Schumacher in dieser Formel-1-Saison. Obwohl sein Haas-Flitzer einen Riesensprung gemacht hat und leistungsmäßig im vorderen Drittel der Formel 1 mitfahren kann, wartet der Sohn von Michael Schumacher weiter auf seine ersten Punkte. Schlimmer: Mick crashte beim jüngsten Rennen in Monaco bereits das dritte Mal, zerlegte seinen Boliden in zwei Teile. In der Saison 2023 droht Schumi junior nun das Formel-1-Aus.

Zu viele Crashes, zu wenig Punkte. Während Magnussen im Haas bereits 15 Punkte gesammelt hat, wartet Mick Schumacher weiter auf seine ersten Zähler. Noch halten einige ältere Fahrer (aus Respekt vor Papa Michael) die Fahnen des Sohnes hoch. Aber auch bei Haas-Ferrari verliert man nach 28 punktelosen Rennen die Geduld. Mick Schumacher wird dem Team zu teuer!

Haas-Teamchef Günther Steiner ist genervt nach Schumachers drittem Unfall im siebten Saisonrennen: „Was Mick angeht, ist es natürlich nicht sehr befriedigend, schon wieder einen großen Crash zu sehen, weshalb wir jetzt nur nach vorne sehen müssen.“

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Verliert Mick Schumacher sein Cockpit noch diese Saison?

Hinter den Kulissen wird angesichts Micks mieser Bilanz bereits getuschelt, Haas könnte Schumacher durch den fünf Jahre älteren Ferrari-Ersatzmann Antonio Giovinazzi (28) ersetzen – sogar noch in dieser Saison.

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Auch wenn ein solches Szenario derzeit noch unwahrscheinlich ist, Fakt ist: Mick muss sich deutlich steigern, um nicht sein Cockpit in der Saison 2023 zu verlieren. Mick, der den heftigen Crash in Monaco zum Glück unbeschadet überstand, ist überzeugt, dass er das Ruder noch rumreißen kann: „Was das Tempo angeht, waren wir da. Es ging nur darum, das Auto auf der Strecke zu halten. Ich war leider nicht in der Lage, das zu tun. Die Saison ist aber noch lang, das Blatt kann sich auch sehr schnell wenden. Das habe ich schon früher gezeigt, und ich bin mir sicher, dass wir es auch dieses Jahr zeigen können.“

Haas-Teamchef Steiner erhöht Druck auf Schumacher

Bisher hielt Steiner immer seine schützenden Hand über Mick, dessen Vertrag nur bis zum Saisonende gilt. Nach seinem Crash mit Sebastian Vettel in Miami hagelte es erstmals deutliche Kritik. Nun baut Steiner noch mehr Druck auf, will Ergebnisse sehen: „Wir müssen sehen, wie wir von hier aus weitermachen. In der Formel 1 hat man nicht ewig Zeit. Es gibt eine Schlange von Fahrern, die hier fahren wollen.“

Bedeutet: Allzu viele Fehler, die das klamme Haas-Team Millionen kosten, darf sich Mick Schumacher nicht mehr leisten ...

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