Nils Politt jubelt beim Überqueren der Ziellinie in Nîmes.  AFP/Thomas Samson

Nils Politt hat den ersten deutschen Sieg bei der 108. Tour de France gefeiert. Der Kölner vom Team Bora-hansgrohe gewann am Donnerstag die zwölfte Etappe über 159,4 Kilometer nach Nîmes als Solsit und verbuchte den bisher größten Erfolg seiner Laufbahn.

Hinter dem 27-Jährigen sprinteten der Spanier Imanol Erviti und der Australier Harry Sweeny auf die Plätze zwei und drei. Die Favoriten auf den Gesamtsieg erreichten mit großem Rückstand das Ziel.

Der Rekord von Eddy Merckx bleibt vorerst bestehen

Eine Gruppe von 13 Fahrern, zu der neben Politt auch André Greipel gehörte, hatte sich kurz nach dem Start in Saint-Paul-Trois-Chateuax auf den Weg gemacht. Da dort auch Mark Cavendishs Teamkollege Julian Alaphilippe vertreten war, hatte das Team des Briten kein Interesse an der Verfolgung.

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Folglich kam es nicht zu einem Massensprint, und Cavendish konnte den Rekord des Belgiers Eddy Merckx von 34 Etappensiegen nicht einstellen. Am Freitag hat der 36-Jährige auf der Flachetappe nach Carcassonne die nächste Chance.