Ein Bild der Verwüstung: NFL-Star Henry Ruggs (o. r.) schockte die USA, tötete mit seinem Sportwagen die junge Tina Tintor (†23)  in Las Vegas.  AP

Der Unfall schockte die USA! NFL-Star Henry Ruggs III (22) raste im November sturzbetrunken eine junge Frau zu Tode. Jetzt veröffentlichen die US-Behörden grausame Details des Horror-Crashs. Die erst 23 Jahre alte Tina Tintor verbrannte bei lebendigem Leib!

„Sie erlag der enormen Hitzeentwicklung infolge des Zusammenpralls“, erklärt die im US-Bundesstaat Nevada zuständige Gerichtsmedizinerin Melanie Rouse. Laut ihrem Statement führten „thermische Verletzungen“ zum Tod der Frau, beigetragen hätten zudem „das Einatmen von Verbrennungsprodukten, Frakturen der Nasenknochen, der rechten Rippen, des linken Unterarms und der Brust“.  

Ruggs kommt auf Kaution frei

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Tina Tintor war am Morgen des Horror-Crashs mit ihrem Hund spazieren. Die junge Serbin träumte von einem besseren Leben in den USA. 

Nach Polizeiangaben crashte Raiders-Star Ruggs mit seinem Corvette-Sportwagen und unfassbaren 250 km/h in den frühen Morgenstunden in Las Vergas in das Heck des kleinen Toyotas der Frau. Teile der beiden Autos flogen mehrere Hundert Meter umher, hinterließen unweit des berühmten Las Vergas Strips ein Bild der Verwüstung.

Direkt nach dem Unfall wurde Ruggs noch im Krankenhaus festgenommen, als in seinem Blut ein Alkoholwert von 1,6 Promille festgestellt wurde. Die Raiders entließen Ruggs, dessen Karriere eigentlich gerade erst begonnen hatte und der als kommender Superstar galt, sofort. Ruggs kam eine Woche nach dem Horror-Crash gegen eine Kaution von umgerechnet 130.000 Euro wieder frei. Seitdem steht er unter Hausarrest. Im Falle einer Verurteilung droht Ruggs eine jahrelange Haftstrafe. 

Tina Tintor hatte keine Chance

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Die Anwälte von NFL-Star Henry Ruffs III (r.) probierten während der Verhandlung alles, um das Strafmaß zu reduzieren. 

Entsprechend probieren Ruggs’ Anwälte alles, um das Strafmaß zu reduzieren. So soll es einen Zeugen geben, der behauptet, die Feuerwehr habe zu langsam reagiert. Ein Vorwurf, dem Bezirkssprecher Erik Pappa bereits vor Wochen entschieden zurückwies. Das Auto habe so schnell Feuer gefangen, dass jede Hilfe zu spät gewesen wäre. Pappa: „Es bestand keine Chance für die Insassin zu überleben.“

Das deckt sich wiederum mit anderen Zeugenaussagen, die berichteten, sie hätten Schreie aus dem Auto gehört und alles probiert, um Tina Tintor zu retten. Die Hitze und die Rauchentwicklung seien aber zu stark gewesen.

Während der schreckliche Unfall nun bis ins Detail geklärt zu sein scheint, bleibt weiterhin offen, mit welcher Strafe der ehemalige Raiders-Star rechnen muss. Die nächste Verhandlung ist für den 10. März 2022 angesetzt. Im Falle einer Verurteilung drohen Ruggs mindestens 20 Jahre Gefängnis.

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