Irre Szene bei der Ski-WM in Cortina. Maxence Muzaton stürzt, fängt sich aber durch einen Wahnsinns-Stunt. Foto: ARD

Aktuell läuft die Alpine Ski WM im italienischen Cortina d’Ampezzo. Am Sonntag war die Abfahrt der Männer dran und dabei rasen die Athleten mit Geschwindigkeiten vor mehr als 120 km/h den Hügel runter. Dabei kann es immer wieder zu bösen Stürzen kommen. Doch der Franzose Maxence Muzaton rettete sich nach einem Abwurf mit einem absoluten Wahnsinns-Manöver. 

Dem Fernseh-Zuschauer dürfte der Atem gestockt haben, als er sah, wie Maxence Muzaton plötzlich im oberen Teil der Strecke an einer Bodenwelle ausgehoben und durch die Luft geschleudert wurde. Der 30-Jährige hatte gerade 120 km/h drauf und flog mehrere Meter durch die Luft. Während des Sturzes nimmt er aber die Energie auf und verwandelt den Sturz in eine Drehung. Plötzlich steht der Franzose mit dem Rücken zum Hang wieder auf den Skiern. Ein Monster-Stunt!

Ski Experte Felix Neureuther (36) bei der ARD: „In dieser Szene so eine 180-Grad-Drehung zu machen ist sensationell. Er könnte auch im Freestyle mitfahren.“ Muzaton musste nach der Aktion erstmal durchatmen.

Medaillen wurden in dem Rennen natürlich auch noch verteilt - und wieder gab es eine positive Überraschung aus Sicht der deutschen Atleten. Andreas Sander holte Silber. Gold holte wie bereits vor zwei Tagen im Super G der Österreicher Vincent Kriechmayr, Bronze ging an Beat Feuz (Schweiz). Sander hatte vor mittlerweile 13 Jahren bei den Junioren-Weltmeisterschaften Gold im Super-G gewonnen, im Weltcup allerdings nie das Podest erreicht.

Für den Deutschen Skiverband ist es bereits die dritte völlig überraschende Silbermedaille bei dieser WM. Zuvor hatten Romed Baumann (Super-G) und Kira Weidle (Abfahrt) Gold ebenfalls nur knapp verfehlt.