Obwohl er im Haas keine Chance hat, hat Mick Schumacher seine gute Laune nicht verloren und  ist immer ein begehrter Interview-Partner. Foto: Imago/Motorsport Images

Mit Ferrari-Doping ins WM-Finale! Mick Schumacher (22) stimmte sich mit einer Demo-Fahrt in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad auf die Formel-1-Premiere auf dem Küsten-Kurs in Dschidda (Sonntag, 18.30 Uhr, RTL & Sky) ein. Darüber, über den WM-Kampf zwischen Max Verstappen (24) und Lewis Hamilton (36) und seine emotionale Weihnachtskarte mit Papa Michael (52) sprach Mick mit KURIER.

Wie hat Ihnen das Ferrari-Fahren in Riad gefallen?

Mick Schumacher: Ich bin in Riad einen FXX gefahren und den Ferrari von 2017 und durfte auch ein paar Donuts machen. Von daher war es natürlich spannend. Schöne Autos zu fahren, das ist immer prima.

Extrem schnelle Kurven-Sequenz

Hatten Sie die Möglichkeit, die arabische Bevölkerung zu treffen? Sie sind ja auch ein Botschafter der westlichen Kultur.

Viel gesehen habe ich noch nicht vom Land, ich bin eigentlich nur zum Event und wieder zurück. Aber vielleicht ergibt sich das ja noch. Ich bin generell offen für Völkerverständigung.

Wie eist Ihr Eindruck von dieser neuen Strecke hier und was sind Ihre Ziele?

Ich bin die Strecke im Simulator gefahren. Sie erinnert mich vom Flair her ein wenig an den engen Kurs Macao. Und die Sequenz der Kurven 5, 6, 7, 8, 9 ist extrem schnell, die  tougheste Stelle. Da muss man ein hohes Level an Konzentration haben. Für unsere Ziele müssen wir abwarten, wie die Strecke beim Rennen aussieht, ob sie sehr dreckig ist oder nicht.

Hoffen auf das nächste Jahr

Beim Überrunden haben Sie den besten Blick auf Hamilton und Verstappen. Welches Autos macht den stärkeren Eindruck?

Die Jungs sehe ich ja leider nur von hinten. Natürlich sehen beide Autos extrem stark aus. Ich schaue mir auch ihre Videos an, wie sie um die Kurven rumfahren und versuche daraus was zu lernen. Und mit unseren Technikern versuchen wir, uns etwas abzuschauen. Dieses Jahr haben wir leider kein Budget mehr. Hoffentlich sieht es dann nächstes Jahr etwas anders aus.

Mit Ihrer Familie haben Sie eine schöne Weihnachtskarte verschickt. Wer hatte die Idee und was wünschen Sie sich?

Ich finde die Karte auch sehr gelungen, da sind wir alle zusammen drauf gekommen. Und zu Weihnachten? Hoffentlich ein paar Punkte nächstes Jahr.