Siegerfaust und gleiches Gewinnerlächeln. Sohn Mick Schumacher und Vater Michael. Foto: AFP

Mick Schumacher (21) tritt in die großen Formel-1-Fußstapfen von Vater Michael (51) und führt damit eine imposante Vater-Sohn-Tradition im Motorsport-Zirkus fort. Diese Familien-Traditionen auf vier Rädern gab es schon oft. Hier die bekanntesten:

Graham Hill (46) und Damon (60, England): Der Vater wurde zweimal Weltmeister (1962, 1968), der Sohn 1996. Damons Sohn Josh (29) fuhr 2013 die Formel-3-Euroserie, beendete aber seine Karriere.

Gilles Villeneuve (32) und Jacques (49, Kanada): Was dem Vater 1979 als Vizeweltmeister verwehrt blieb, schaffte der Sohn 1997 im legendären WM-Finale gegen Schumi in Jerez.

Keke Rosberg (65, Finnland) und Nico (28, Wiesbaden): Der Vater fuhr von 1978 bis 1986 Formel 1 und schaffte 1982 das Kunststück, mit nur einem Sieg Weltmeister zu werden. Sohn Nico brachte er in die Formel 1 zu Williams, 2016 wurde auch er im Mercedes Weltmeister.

Jan Magnussen (47) und Kevin (28, Dänemark): Der Vater fuhr von 1995 bis 1998 25 Rennen und ist noch im Langstreckensport erfolgreich, der Sohn wird nach sieben Jahren bei McLaren, Renault und Haas nun durch Mick Schumacher ersetzt.

Jos Verstappen (48) und Max (23, Niederlande): Während „Jos the Boss“ in 107 Rennen (1994-2003) sieglos blieb, gilt sein schon mit 18 Jahren debütierender Sohn („Mad Max“) mit neun Siegen und WM-Rang drei als kommender Weltmeister.