Maximilian Schachmann jubelt mit Blumenstrauß und dem Pokal. Foto: dpa/Daniel Cole

Paris-Nizza – das ist einfach sein Rennen! Berlins Rad-Ass Maximilian Schachmann (27) wiederholte bei der Acht-Etappen-Fahrt seinen Gesamtsieg von 2020. Und war anfangs gar nicht so glücklich damit:  „Ich weiß nicht, ob ich mich freuen kann. Es ist nicht schön, so zu gewinnen.“

Auf dem Schlussabschnitt fing er Primoz Roglic ab, weil der Slowene, der drei Etappen gewann, wieder zum tragischen Helden wurde. Bei der Tour de France 2020 verlor er beim Berg-Zeitfahren am vorletzten Tag den sicher geglaubten Gesamtsieg an Landsmann Tadej Pogacar, diesmal stürzte er beim finalen Ritt gleich zweimal und verlor den Anschluss.

Keine Ausreden von Roglic 

In die vereinzelte Kritik, wonach sich Schachmann und der Rest des Feldes unsportlich verhalten hätten, stimmte Roglic nicht ein. Der Ex-Skispringer nahm alles auf seine Kappe: „Ich habe ein paar Fehler gemacht.“ Roglics Sportchef Grischa Niermann stellte klar:  „Wir haben das selbst verbockt. Niemand anderes trägt die Verantwortung dafür.“

Spätestens da war auch für Schachmann die Welt wieder in Ordnung: „Es baut mich auf, dass Roglic und Niermann gesagt haben, ich soll es genießen, weil ich es verdient habe.“

Viel Zeit dazu ist nicht. Am Sonntag gibt „Maxi maximal“ sein Debüt bei Mailand-Sanremo.