Wurde mit Deutschlands Mixed-Team Dritter im Schwarzwald: Karl Geiger. 
Wurde mit Deutschlands Mixed-Team Dritter im Schwarzwald: Karl Geiger.  Foto: dpa/Philipp von Ditfurth

Alle Jahre wieder ist die große Frage vor der Vierschanzentournee: Wer kann Sven Hannawald beerben, der 2001/02 letzter deutscher Gesamtsieger wurde? Weltmeister Martin Schmitt traut Karl Geiger auch nach dessen mäßigem Saisonstart viel zu.

Vierschanzentournee: Viele Stars auf Formsuche

Früher auf dem Balken, jetzt als Experten unterwegs: Die Ex-DSV-Adler Sven Hannawald und Martin Schmitt (r.).
MAGO/Eibner
Früher auf dem Balken, jetzt als Experten unterwegs: Die Ex-DSV-Adler Sven Hannawald und Martin Schmitt (r.).

„Karl hat in Einzelsprüngen schon gezeigt, dass er aufschließen kann. In seinem Sprung steckt das Potenzial, dass er wieder Springen gewinnen kann“, sagt TV-Experte Schmitt vor dem ersten Höhepunkte der Saison. Geiger hat bei den bisherigen acht Wettkämpfen des Winters nur als Dritter in Titisee-Neustadt einen Podestplatz erreicht.

„Klar, die Saison lief etwas durchwachsen und seine Leistung war nicht optimal. Er war auf der Suche. Aber andere, die auf der Suche sind, sind weiter hinten wie Marius Lindvik, Kamil Stoch oder Ryoyu Kobayashi. Wenn das bei Karl die Formkrise ist, dann ist sie eigentlich gar nicht so verkehrt“, sagte Schmitt, der bei der Tournee nie über Rang drei hinausgekommen war.

Vierschanzentournee: Dawid Kubacki Top-Favorit

Weil auch Olympiasieger Andreas Wellinger zuletzt aufsteigende Form bewies, glaubt Schmitt an eine gute Tournee der DSV-Adler. „Die deutsche Mannschaft ist weit entfernt davon, dass der Glaube fehlt, wieder Springen gewinnen zu können. Das Team hat genügend Selbstvertrauen, um schnell wieder zu einem Top-Team heranzuwachsen“, sagte der 44-Jährige.

Topfavorit auf den Titel ist aber der viermalige Saisonsieger Dawid Kubacki aus Polen. Die Vierschanzentournee beginnt am 29. in Oberstdorf.

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