Angelino (r.) brachte RB Leipzig mit 1:0 in Führung. Foto: imago images/Hartmut Bösener

Puh, das war am Ende ganz schön knapp. Mit einem knappen 3:2-Sieg gegen Manchester United hat sich RB Leipzig für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert. Als in Leipzig der Schlusspfiff ertönte, war das Spiel zwischen Paris und Basaksehir Istanbul nach einem Rassismus-Skandal noch immer unterbrochen.

In Leipzig hingegen lief alles nach Plan. Neben, und als RB-Sicht vor allem auf dem Platz. Der überragende Spanier Angelino (2.) und Amadou Haidara (13.) sorgten früh für die beruhigende Führung für die Leipziger, die für das sichere Weiterkommen einen Sieg benötigten. Justin Kluivert (69.) erhöhte in der zweiten Hälfte zur vermeintlichen Vorentscheidung.

Aber: United machte es hinten raus noch einmal spannend. Für Manchester verkürzten Bruno Fernandes (80.) per Foulelfmeter und Paul Pogba (82.) auf 2:3 und sorgten für zittrige Bullen-Knie. Doch Leipzig rettete den Sieg über die Zeit. Und trotzdem herrschte am Abend weiter Unsicherheit.

Denn ob RB als Gruppensieger die K.o.-Runde in Angriff nimmt, war nach Spielende noch offen. Das Parallelspiel der Gruppe H zwischen Paris St. Germain und Istanbul Basaksehir wurde wegen einer angeblichen rassistischen Äußerung des Vierten Offiziellen aus Rumänien abgebrochen und soll, laut französischen Medienberichten, am Mittwoch um 18.55 Uhr nachgeholt werden. Dann weiß Leipzig auch, ob es Platz eins oder zwei in der Gruppe wird.