LeBron James schreit seine Freude heraus: Er hat seinen ersten NBA-Titel mit den Lakers gewonnen. Foto: AFP/Mike Ehrmann

Angeführt von Superstar LeBron James haben die Los Angeles Lakers ihren 17. Titel in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA geholt und mit Rekordchampion Boston Celtics gleichgezogen. Die Kalifornier gewannen das sechste Spiel der Finalserie gegen Miami Heat in Orlando/Florida klar mit 106:93, die Best-of-seven-Serie endete 4:2.

James erfüllte in seiner zweiten Saison bei den Lakers die Titelmission, der 35-Jährige bekommt seinen vierten Meisterring. Zuvor hatte der 16-malige Allstar zweimal mit Miami und einmal mit seinem Heimatklub Cleveland Cavaliers triumphiert.

Der zweimalige Olympiasieger ist erst der dritte Spieler nach Robert Horry (7 Titel) und John Salley (4), der in der NBA mit drei verschiedenen Teams triumphiert. Zum vierten Mal in seiner Karriere erhielt er zudem die Auszeichnung als wertvollster Spieler der Finalserie (MVP), nur Michael Jordan (sechs) wurde häufiger gekürt.

Für die Lakers endete eine zehnjährige Durststrecke. Zuletzt hatte die Franchise 2010 mit der im Frühjahr tödlich verunglückten Klubikone Kobe Bryant in ihren Reihen den NBA-Titel geholt. In diesem Jahr stand L.A. erstmals seit 2013 wieder in den Play-offs.