Ätsch! Esther Sedlaczek hat sich mich mit Kompetenz durchgesetzt und steigt zur Sportschau-Moderatorin auf. Foto: imago images/ActionPictures

Der Sport geht voran und ist mal wieder wichtiger Impulsgeber für den Wandel in der Gesellschaft! Emanzipation ist für die gute, alte ARD-Sportschau kein Wort, sondern eine Tat. Die Traditionssendung setzt auf Frauen. Jetzt wurde Moderatorin Esther Sedlaczek (35) von Pay-TV-Sender „Sky“ abgeworben. Esther macht die Sportschau zur Sportfrau!

Die gebürtige Berlinerin ersetzt Matthias Opdenhövel (50), der nach zehn Jahren aufhört. ARD-Boss Tom Buhrow sagt stolz: „Die Sportschau wird weiblicher.  Zum ersten Mal haben wir ab Sommer im 18-Uhr-Team am Samstag mehr Moderatorinnen als Moderatoren im Einsatz.“ Neben Sedlaczek werden Jessy Wellmer und Alexander Bommes den Klassiker moderieren.

„Esther Sedlaczek bringt Knowhow, Erfahrung, Leidenschaft und Begeisterung für den Sport mit. Damit sind wir unserem Ziel, den Anteil an Frauen auch in der Sportberichterstattung des Ersten weiter zu erhöhen, wieder einen Schritt nähergekommen“, jubelt auch ARD-Programmdirektor Volker Herres. Anne Will war vor 20 Jahren die erste Sportschau-Moderatorin.  Für Sedlaczek ist der neue Job eine große Ehre: „Ich bin sehr stolz, die Nachfolge von vielen tollen Moderatorinnen und Moderatoren anzutreten.“ Neben der Moderation der Sportschau soll Sedlaczek auch bei Fußball-Liveübertragungen eingesetzt werden.

Während die ARD jubelt, ist es ein herber Schlag für Sky. Das Bezahlfernsehen verliert nämlich neben Sedlaczek auch und Jessica Libbertz. Sie wird in Zukunft bei der Fifa arbeiten. Auch ein Karrieresprung. Der Sport macht es für Frauen schneller möglich. Können sich andere Branchen mal ein Beispiel drannehmen.