Emanuel Buchmann kam die ersten Berge gut hoch. Foto: AFP/Christophe Ena

Die erste Woche der Tour de France ist rum, die Fahrer haben schon zwei Etappen mit Bergankünften in den Beinen. Aber das war alles Kindergeburtstag im Verhältnis zu dem, was am Wochenende kommt: zwei Höllentage in den Pyrenäen. Am Sonnabend warten drei Hammer-Anstiege auf dem Weg nach Loudenvielle (141 km), Sonntag geht’s dann über 153 km nach Laruns. Im Weg dahin der Col de la Houcere (11,1 km Anstieg mit bis zu 11,4 Prozent Steigung) und der Col de Marie Blanque (7,7 km, im letzten Drittel mit einer Rampe von 13,6 Prozent Steigung). Keuch!

Spätestens nach diesen beiden Tagen weiß auch Emanuel Buchmann (27), ob seine Hoffnung aufs Podest in Paris noch lebt. Der Ravensburger ist gut drauf: „Nach Mont Aigoual hinauf sind wir nicht superschnell gefahren. Aber wenn man sich da schon scheiße fühlt, ist es auch nicht gut. Deshalb werte ich das als positives Zeichen ...“